Ich werde um 0730 wach. Ich bin heute Morgen nicht so müde wie sonst und kann gleich starten. Mal sehen was das Wetter sagt. Oh, verdammt! Es regnet nicht mehr. Die Sonne scheint schon wieder und das Thermometer an der Straße sagt 22°C. Als ich jedoch ein Foto davon machen will sind es schon 23°C.
In der Nacht muss es richtig geschüttet haben, denn der Fluss ist ordentlich über normal Pegel. Ich denke aber, das mein Zelt auf der Anhöhe sicher genug steht. Es sind noch gute 50cm Höhenmeter zwischen Fluss und Zelt. UND, und jetzt kommt es. 40m breite! Also da geht dann ordentlich was den Fluss runter. Bei der stark erhöhten Flussleistung, gehe ich mal davon aus, das mein Zelt trocken bleibt. Wobei es ja schon einmal abgesoffen ist…
Ich beschließe zunächst zum MC zu fahren um wieder mit dem Notebook zu arbeiten. Ich sollte mit dem Kyoto Station Video anfangen, und zu sehen was an Material fehlt. Ich erreiche den MC um 0757. Die Treppe nach oben ist noch mit dem Schild blockiert. Das ist schon ein wenig scheiße, aber hier unten gibt es auch eine Steckdose. Nur sitzt dort bereits jemand. Egal! Das ist nicht sein Tisch. Ich setzte mich einfach dazu und verlege die weiße Schlange zur Steckdose. Er liest einen Manga. One Piece, aber auf Englisch. Nicht schlecht!
Ich habe jetzt den Song zu meinem neuen Video fertig und exportiere jetzt alles. Dauert etwas über eine Stunde. Ist ganz gut geworden, denke ich. Eigentlich wollte ich ja schon um 1200 gehen, weil das Wetter so gut ist, aber ich habe mich in einer Sache vertieft und die Zeit vergessen. Als ich mich umsehe, stelle ich fest, dass es recht voll geworden ist. Ich sollte wohl besser verschwinden. Doch noch bevor ich dazu komme, kommt eine Bedienung und labert mich auf Japanisch dicht. Ich kann mir schon denken, was er will. Als er bemerkt, dass ich kein Plan habe, von dem was er erzählt, rennt er weg um Verstärkung zu holen. Ich hau besser ab! Eine zweite weibliche Bedienung kommt an und sagt nur zwei englische Worte. „Could you onegai shimasu“ war was sie sagte. Ganz miserables englisch.
Draußen herrscht wieder eine Hitze, das geht auf keine grüne Kuhhaut mehr. Meine Fresse! Die Sonne heizt heute wieder ordentlich ein. Und das nennen die Regenzeit? Bei uns wäre das Hochsommer! Ich greife mir zunächst einen Taiyaki in der Einkaufspassage ab, dann mache ich mich auf den Weg zu Junpei. Vielleicht kann ich sein I-Net angraben. Das Passwort ist ja noch gespeichert. Ich durchquere die Stadt auf einer kleinen Straße und gelange fast auf direktem Weg zur BAR. Das Fenster steht offen. Es ist also jemand da.
Ich schleiche mich die Treppe hoch, in den zweiten Stock. Ich zücke das Notebook und hoffe, dass ich Empfang habe. Ja, ich habe Empfang, aber kein Internetzugriff. Was zum!? Muss ich dichter ran gehen, oder was? Ich fahre mit dem Fahrstuhl eine Etage tiefer. Ich stehe jetzt gewissermaßen direkt neben dem Router. Nein, kein Internetzugriff. Zum kotzen! Ich betrete die BAR. Junpei liegt da wie ein nasser Zementsack und pennt wie ein Feldstein. Der ist nicht wach zu bekommen. Ich hinterlasse eine Nachricht und verschwinde. Ich versuche es später noch einmal.
Zunächst suche ich den deutschen Bäcker, den ich auf dem Weg von Junpei´s Haus zurück zu seiner BAR gesehen habe. Ich finde den Bäcker auch tatsächlich wieder, nachdem ich gute 2km gefahren bin. Das Angebot ist spärlich, und die Preise alles andere als günstig. Es wäre wohl bald günstiger das Brot…ha, Brot haben die ja noch nicht mal. Nur ein Baguette für über 300YEN…zu importieren, als es selber zu backen. Ich wähle ein Käsebrötchen für 210YEN. Ich habe mir von dem Ding zwar mehr erhofft, aber was kann man von einem deutschen Bäcker in Japan schon erwarten!? Was noch viel härter ist. Es stehen deutsche Namen an den Preisschildern, aber hinter der Theke eine Japanerin. Ich halt es nicht mehr aus….die Japaner müssen auch echt alles durch den Dreck ziehen.
Ich fahre wieder zurück und biege an einer kleinen Kreuzung ab. Diese Route führt mich zum Zoo. Den Eintritt spare ich mir aber und fahre gleich weiter.
Ich komme zu dem großen Torbogen, den ich als erstes fotografiert habe, als ich in Kyoto gestrandet bin. Ich weiß also, genau wo ich mich aufhalte. Ich durchforste das Gelände nach guten Shots. Nicht sehr ergiebig, weil der angrenzende Garten mit einem Eintrittsgeld versehen ist. 600YEN soll das kosten. Ist es mir definitiv nicht wert. Ich gehe!
Auf meinen weiteren Weg lande ich bei einem Modelbauladen. Im Schaufenster ist ein richtig geiles Model von einem Tiger 1 aus dem zweiten Weltkrieg ausgestellt. Hammer das Ding! Ich bleibe eine Weile stehen und bewundere das Model. Dann trete ich ein. Die haben hier Tonnen von Modellen. Züge, Flugzeuge, Autos, Panzer, Gebäude und sogar verschiedene japanische Schlösser. Ich sollte mir, wenn ich mehr Geld und Zeit habe wieder eine Modelleisenbahn zulegen. Und vielleicht auch einige Modelle aus der japanischen Geschichte mit einbringen. Wird sicher end geil!
Ich setzte meinen Weg Richtung Süden fort. Ich erreiche den Tempel, wo ich Junpei das erste Mal getroffen habe. Dort war ich ja schon und ich fahre die Straße weiter nach Süden bergauf. Irgendwo biege ich nach links ab und fahre weiter nach Westen. Ich bin mit etwas uneinig, was ich jetzt machen soll, aber ich finde eine große uralte Pagode. Leider kann man nicht viel von der sehen, da ein großer Zaun ringherum aufgestellt wurde.
In einer Seitenstraße sehe ich ein lustiges Schild. Ich habe mit Absicht kein Foto von den skurrilen Figuren gemacht, die ringsherum um dem Schild ausgestellt waren um die 100YEN zu sparen.
Ich fahre weiter durch das altertümliche Stadtviertel. Hier sind die Häuser wirklich noch so erhalten, wie man es aus den alten Samurai Filmen kennt, aber der nagelneu gepflasterte Weg passt definitiv nicht dazu. Der müsste viel älter und kontroverser sein.
Ich klettere mit dem Bike einen recht steilen Hang hoch in der Hoffnung von oben einen geilen Überblick von der Stadt zu bekommen. Fehlanzeige. Zu viele Bäume im Weg. Ich nutze die lange Abfahrt allerdings zum filmen für ein geilen Drive By. Ich fahre noch mal zu Junpei, aber der pennt immer noch wie ein Saftsack und ist nicht wachzubekommen. Ich hacke mich in sein LAN und greife auf den Router zu. Allerdings erreiche ich nichts. Kein Internetzugriff. Der Router scheint den Zugriff irgendwie zu blockieren, das dumme Schwein!
Ich verschwinde also wieder. Ich war gerade auf dem Weg zum MC meiner Wahl um noch ein weiteres Video auf den Weg zu bringen. Dann höre ich eine Durchsage auf Englisch“….free network…“ Was!? Wo!? Ich halte sofort an und sehe mich um. Die Ansage erklingt ein weiteres Mal. Hier gibt es ein offenes Netzwerk!? Ja, geil! Ich versuche zunächst mit dem DSi einen Zugriff zu erhalten. Keine Chance! Ich sollte es wohl doch noch mal mit dem Notebook versuchen.
Ich parke mein Bike irgendwo, wo ich hoffentlich kein Ticket bekomme und gehe zurück zum letzten MC. Dort kaufe ich mir den „Big Chicken“. Der ist neu! Ich setzte mich in den zweiten Stock und suche das Netzwerk. Ja, es ist da…aber…KEIN ZUGRIFF!? Das blöde Schwein fragt mich nicht mal nach dem Passwort. Ich versuche es einige Male, aber nein. Keine Chance! Es ist zum Kotzen in diesem Land. In gog kann man in jedem MC für eine Stunde am Tag kostenlos mit Hilfe des deutschen Telekom Netzwerkes online gehen. Os habe ich es auf der Webseite gelesen. Aber in Japan?
Ich verweile aber noch im MC bis ich die Schnauze voll habe… Es ist mittlerweile 0000 als die im MC die zweite Etage räumen. Ich muss also das Feld räumen. Auf dem Weg zurück zum Bike sehe ich ein Hostel. Das Hostel, von dem mir die zwei Deutschen an dem einen Abend erzählt haben. Das Khaosan Kyoto. Ich habe in Tokio in einem Hostel dieser Khaosan Serie gewohnt. Sie sagten, das ich hier das Netz anzapfen könnte…hm, wie war noch mal das Passwort?
Sonntag, 17. Juni 2012
Samstag, 16. Juni 2012
Samstag 16 - Ein Tag bei Mc Donalds
Heute Morgen regnet es schon wider. Da habe ich ja schon wieder keinen Bock mehr. Ich kann bei dem Wetter ja nichts machen. Ich packe also meinen Rucksack gleich mit der Sento Ausrüstung. Ich möchte heute nicht im Regen rum eiern, also fahre ich einfach zum MC um etwas am Notebook zu daddeln und danach ins Sento. Mehr ist heute nicht drin. Ich such mich nur halb zu Tode, nach meinem Duschgel und meiner Zahnbürste. Ich weiß ganz genau, dass ich die hier irgendwo hatte. Ich glaube es zumindest. Ich kann sie aber nirgends finden. Zu schade.
Ich fahre im Regen zum MC. Ich treffe um 0945 im MC ein. Verlassen tu ich ihn um 1631. Es passiert nichts Besonderes, außer dass ich mich einmal umsetzten muss, weil ich über die Mittagszeit einen Sitzplatz für 4 Leute in Beschlag genommen habe. Eine Bedingung weißt mich in wirrem japanisch darauf hin. Ich verstehe nicht was sie mir sagen will, aber als sie auf einen leeren und einen vollen Tisch zeigt, weiß ich Bescheid. Soll mal noch jemand sagen, das japanisch notwendig ist.
Als ich dem MC mit einem Eis verlasse staune ich ja nicht schlecht. Richtiger Regen! Nicht dieser Plunder der sonst immer runterfällt. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich esse das Eis auf und Benutze den Regenschirm von dem alten Ehepaar aus Nagoya um zum Sento zu fahren um nicht komplett nass zu werden. Allerdings bekommt mein Rucksack doch noch etwas ab. Ich habe gestern einen etwas größeren Regenschirm aufgegriffen, allerdings bedarf der eine kleine Reparatur. Ich denke, dass ich den fixen kann.
Im Sento treffe ich auf den gleichen Typ der mir neulich einen Drink ausgegeben hat. Er sagt, dass wir Regenzeit haben und es heute Nacht regnet. Und morgen und übermorgen. Er fragt ob ich einen sicheren Platz gefunden habe. Ich kann nur hoffen das es unter der Brücke sicher genug ist. Dort ist das Zelt vor Regen geschützt. Und ein wenig vor dem Wind, aber nicht gänzlich. Nach dem baden halte ich mich noch einige Minuten im Aufenthaltsraum bei der Rezeption auf. Dort steht ein großer Fernseher. Ein Anime läuft gerade auf NHK. Nach der Werbung beginnt eine Musik, die mir extrem bekannt vorkommt. Es ist das Opening von Nadia und die Macht des Zaubersteins oder auch „Blue Water“. Allerdings auf Japanisch. Die Melodie ist aber die gleich, mal davon abgesehen das ich ebenfalls den japanischen Soundtrack habe. Doch einer der alten Säcke schaltet um zu einer Dauerwerbesendung. So ein Dreck. Einer der alten Knacker gibt mir eine seltsame Kartoffel zu essen. Schmeckt mir persönlich gar nicht.
Ich verlasse das Sento um 1810 und fahre zum Zelt. Es regnet gerade nicht. Das ist gut, so werde ich nicht so nass. Am Zelt angelangt, lege ich mein Zeug ab und zocke noch etwas mit dem Nintendo DSi. Ich habe jetzt Pokémon Heart Gold durch gespielt. Nur „Rot“ muss noch besiegt werden. Daran habe ich aber weniger Interesse. Ich möchte mir viel lieber die Azuria Höhle ansehen…
Obwohl es regnet, haben wir hier dennoch eine extreme Wärme. Unmöglich dabei ein Auge zu zubekommen. Also, was machen? Der Akku vom NB ist platt. Ich hatte keine Gelegenheit ihn zu laden. Auch mal gut. Es ist nicht gerade gesundheitsfördernd für den Akku, ihn ständig am Netz zu lassen.
Ich schnappe mir den Spaten und grabe noch etwas an dem kleinen Graben herum. Ist schon ganz schön spaßig mit dem Regenwasser einen eigenen Fluss zu betreiben!^^
Irgendwann schlafe ich dann auch mal ein, aber es ist dennoch so warm, das ich auf den Schlafsack verzichten kann.
Ich fahre im Regen zum MC. Ich treffe um 0945 im MC ein. Verlassen tu ich ihn um 1631. Es passiert nichts Besonderes, außer dass ich mich einmal umsetzten muss, weil ich über die Mittagszeit einen Sitzplatz für 4 Leute in Beschlag genommen habe. Eine Bedingung weißt mich in wirrem japanisch darauf hin. Ich verstehe nicht was sie mir sagen will, aber als sie auf einen leeren und einen vollen Tisch zeigt, weiß ich Bescheid. Soll mal noch jemand sagen, das japanisch notwendig ist.
Als ich dem MC mit einem Eis verlasse staune ich ja nicht schlecht. Richtiger Regen! Nicht dieser Plunder der sonst immer runterfällt. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich esse das Eis auf und Benutze den Regenschirm von dem alten Ehepaar aus Nagoya um zum Sento zu fahren um nicht komplett nass zu werden. Allerdings bekommt mein Rucksack doch noch etwas ab. Ich habe gestern einen etwas größeren Regenschirm aufgegriffen, allerdings bedarf der eine kleine Reparatur. Ich denke, dass ich den fixen kann.
Im Sento treffe ich auf den gleichen Typ der mir neulich einen Drink ausgegeben hat. Er sagt, dass wir Regenzeit haben und es heute Nacht regnet. Und morgen und übermorgen. Er fragt ob ich einen sicheren Platz gefunden habe. Ich kann nur hoffen das es unter der Brücke sicher genug ist. Dort ist das Zelt vor Regen geschützt. Und ein wenig vor dem Wind, aber nicht gänzlich. Nach dem baden halte ich mich noch einige Minuten im Aufenthaltsraum bei der Rezeption auf. Dort steht ein großer Fernseher. Ein Anime läuft gerade auf NHK. Nach der Werbung beginnt eine Musik, die mir extrem bekannt vorkommt. Es ist das Opening von Nadia und die Macht des Zaubersteins oder auch „Blue Water“. Allerdings auf Japanisch. Die Melodie ist aber die gleich, mal davon abgesehen das ich ebenfalls den japanischen Soundtrack habe. Doch einer der alten Säcke schaltet um zu einer Dauerwerbesendung. So ein Dreck. Einer der alten Knacker gibt mir eine seltsame Kartoffel zu essen. Schmeckt mir persönlich gar nicht.
Ich verlasse das Sento um 1810 und fahre zum Zelt. Es regnet gerade nicht. Das ist gut, so werde ich nicht so nass. Am Zelt angelangt, lege ich mein Zeug ab und zocke noch etwas mit dem Nintendo DSi. Ich habe jetzt Pokémon Heart Gold durch gespielt. Nur „Rot“ muss noch besiegt werden. Daran habe ich aber weniger Interesse. Ich möchte mir viel lieber die Azuria Höhle ansehen…
Obwohl es regnet, haben wir hier dennoch eine extreme Wärme. Unmöglich dabei ein Auge zu zubekommen. Also, was machen? Der Akku vom NB ist platt. Ich hatte keine Gelegenheit ihn zu laden. Auch mal gut. Es ist nicht gerade gesundheitsfördernd für den Akku, ihn ständig am Netz zu lassen.
Ich schnappe mir den Spaten und grabe noch etwas an dem kleinen Graben herum. Ist schon ganz schön spaßig mit dem Regenwasser einen eigenen Fluss zu betreiben!^^
Irgendwann schlafe ich dann auch mal ein, aber es ist dennoch so warm, das ich auf den Schlafsack verzichten kann.
Mittwoch, 16. Mai 2012
Mittwoch 11 - Keine neuen Ideen
Ich wache um 0900 auf. Ich habe es bisher noch nicht geschafft mein Cosplay in den Koffer zu packen. Das mache ich jetzt erst mal. Ich habe hier noch ein schönes Chaos von dem Tag, wo ich den Schneidkopf für die Haarschneidemaschine gesucht habe. Ich möchte den Koffer gerne schon sorgfältig vollstopfen, aber ich muss den noch mal komplett leer machen, um den defekten Plastikwinkel mit einer zusätzlichen Lösung zu unterstützen. Ich mache mir also wieder doppelte Arbeit. Aber ich habe noch genug Tüten. Ich kategorisiere die vier häufigsten Kleidungsstücke und stopfe alle Teile die ich finden kann in die jeweils für diese Kategorie zugewiesene Tüte. Eine Tüte für die Socken, Eine für die Unterhemden usw. Somit kann ich schnell alles leer räumen und wieder zusammenstopfen ohne jedes Teil einzeln bewegen zu müssen. Ich hoffe, dass ich so etwas komfortabler arbeiten kann.
Das Wetter scheint heute gut zu sein, wenn ich so aus dem halbherzigen Fenster in meinem Vorzelt sehe. Ich schnappe mir zusätzlich noch zwei leere PET-Flaschen um sie an einem Convenient Store los zu werden. Nachdem ich auf der Toilette war verlasse ich den Park. Mächtig ruhig heute. Auf einer Brücke sehe ich eine kleine Blechkiste mit roten Leuchten auf dem Dach. Wer kann das wohl sein? Die haben schon wieder einen Hilflosen Autofahrer aufgegriffen. Das merkt sich meine Kamera kurz.
De nächste Store der auf meinem Weg liegt ist ein Lawson. Dort werde ich meine beiden Flaschen los. Es dauert nicht lange, und da klingelt das Telefon. Victor ist dran. Er ist gerade beim Nagoya Hauptbahnhof und ist mit dem Bike auf dem Weg zur Schule. Ich fahre aber zuerst noch zu Yochinoya um etwas zum Frühstück zu essen.
Memo an mich selbst: Diese blassroten Fussel schmecken sauer oder bitter. Die ruinieren den guten Geschmack von dem Essen. Ich sollte die nicht wieder benutzen.
Nach dem kleinen Imbiss fahre ich zu Victor. Es ist bereits 1130 als ich dort eintreffe. Meine heutige Aufgabe ist es das Stop Motion Video zurechtzustutzen. Über 530 Fotos sind zu verarbeiten. Bäh…
Meine erste Animation hat lange gedauert, da ich jedes Foto einzeln auf eine bestimmte Länge zurechtgeschoben habe. Aber heute ist mir das zu aufwendig. In meinem Programm muss sich auch eine Option dafür befinden, alle Fotos auf einmal zu kürzen…ob ich so eine Funktion finden kann? Wäre mir echt eine große Hilfe.
Ich kann tatsächlich etwas finden. Ich kann die Anzeigelänge vom ersten Foto auf 0,05 Sekunden setzen und auf den Knopf „Auf alle anwenden“ klicken. BAM!. In die Fresse. So kann ich alle 500 Fotos extrem schnell verarbeiten. Nur wird das Programm bei der Datenmenge sehr träge. Der Arbeitsspeicher von 3GB ist hin. Also voll. Für meinen Rechner in gog wäre das gerade genug zum Aufwärmen. Der hat 16GB!^^
Ich verbringe einen Großteil des Nachmittags damit, das Video zu verbessern. Es dauert ewig, weil das Prog so langsam reagiert. Auch der erste Export dauert 15 Minuten, wobei das Video nur 2 Minuten lang ist. Ich schreibe noch eine Mail an den Co Moderator und an Mudders. Mudders hat jetzt gelernt wie man eine E-Mail schreibt. Das ist schon mal richtig gut. Nur mit der groß und Kleinschreibung gibt es noch Probleme. Aber man kann es auch so lesen.
Yukari ist mit ihrem Unterricht fertig und Victor fragt sie, ob sie bei dem Hotel anrufen kann um nach dem Job zu fragen. Doch als sie fertig ist, gibt es, wie zu erwarten war, eine Absage. Sie meint, wenn mein japanisch nicht gut genug ist um den Arbeitgeber selber anzurufen habe ich keine Chance. Japanisch ist wieder eine Voraussetzung, obwohl es auf dem Auftrag nicht explizit drauf steht (siehe oben). Lachhaft! Im Restaurant von Sakai in Totsuka ging das auch ohne. Ich weiß nicht, ob die bei einem Job mehr auf sprachliche Anweisung setzten oder die Intelligenz eines Menschen gleich null einschätzt. Man wird ja wohl intelligent genug sein um einige Aufgaben erfüllen zu können ohne das man eine Erklärung dafür braucht, oder!?
Victor hat beim Nagoya International Center nachgefragt, ob die Möglichkeit besteht dort eine Notiz zu hinterlassen um nach Schülern für Deutsch oder Englisch Unterricht zu fanden. Aber diese Möglichkeit besteht nicht mehr. Yukari gibt mir aber eine Internetadresse. My-sensei.com. Dort kann man sich kostenlos registrieren, so wie mir scheint, und ein Lehrer-Profil erstellen. Man gibt an, welche Sprache man unterrichten möchte und welche Muttersprache man hat. Wie die Schüler mit mir in Kontakt treten können und wie mein Stundenplan aussieht. Lehrinhalte, Schule, Zertifikate (wenn man eins hat), Online Unterricht und noch einige andere Dinge lassen sich angeben. Sieht recht vielversprechend aus. Ich kann diese Seite für jede Region in Japan einsetzen. Sollte ich also nach Osaka weiterreisen, muss ich nur die Region in meinem Profil ändern.
Um 1600 etwa verlasse ich Victors Schule um nach dem Tatami Shop zu suchen, den ich den einen Abend durch Zufall entdeckt habe. Ich möchte gerne ein etwas ausführlicheres Video drehen. Vielleicht kann ich damit ein paar Yen machen. Ich fahre wieder um etliche Häuserblöcke, kann den Shop aber nicht finde. Ich erreiche aber das Große Gebäude mit der Aufschrift Buffalo. Ich bin damals genau auf dieses Gebäude gestoßen, als ich auf dem Weg vom Shop zum Sento war. Ich fahre also die Straße in Richtung Osten. An jeder Ampel halte ich kurz an und sehe nach Süden. Ich erinnere mich, dass es eine kurze Straße war. An der dritten Ampel bin ich dann auch richtig. Hier in dieser Straße ist der Shop. Leider hat er geschlossen. Ich muss also ein anderes Mal wieder kommen.
Ich fahre nach dieser Pleite zurück zu Akamon und hole mir dort am Taiyaki Stand meiner Wahl zwei kleine Fische mit Vanillegeschmack. Man, sind die lecker. Scheiße! Ich muss unbedingt das Rezept rausbekommen und die in gog verkaufen. Die beiden lasse ich schnell in meinem Bauch verschwinden. Anschließend fahre ich zu dem kleinen Supermarkt und kaufe mir eine paar Cornflakes für mein morgiges Frühstück. Meine externe Festplatte ist stoppen voll mit Daten. Ich habe zwar die Möglichkeit 300GB an Animes und 300GB an Musik und 200GB an Spiele zu löschen, aber ich kann mich eigentlich von nichts so richtig trennen. Ich schau also mal, was eine neue Platte kosten würde. Ich finde in einem Laden eine Western Digital mit einem TB für rund 6300YEN. Ob das ein guter Preis ist? Ich überprüfe das später.
Mein weitere Weg führt mich weiter nach Norden, bis ich die nächste gut ausgebaute Straße erreiche. Ich kann den Sonnenuntergang sehen. Eine Brücke wäre jetzt genau das richtige. Ich finde auch eine, aber der Himmel ist etwas Wolkenverhangen und man kann die Sonne nicht so gut sehen. Schade eigentlich.
Ich bin in der Nähe von dem mittelgroßen Park wo sich auch das Planetarium befindet. Ich fahre dort einige Runden mit dem Bike umher um ein neues DriveBy Video zu drehen. Danach fahre ich wieder auf Umwegen zum Central Park und stehe vor dem großen Riesenrad bei Sakae Sunshine. Das Ding ist ja schon ein bisschen geil.
Zu guter Letzt fahre ich noch weiter Richtung Osten. Auf der Straße genau vor dem Chunichi Building. Ich fahre die Straße gemächlich hinunter und sehe mir die vielen bunten Leuchttafeln an. Nach zwei oder drei Kilometern erreiche ich den 100YEN Lawson wo ich die Milch für wirklich nur 105YEN kaufen kann. Absoluter Schnapper. Ich fahre noch etwas weiter nach Osten, bis ich die nächste richtig fette Kreuzung erreiche.
Von dort aus fahre ich nach Norden um ein noch unbekanntes Gebiet zu erkunden. Ich fahre so lange, bis ich auf eine Eisenbahnbrücke stoße. Dieser Linie folge ich zurück nach Westen. Entlang dieser Strecke kann ich einige richtig geile Shots machen. Wenige Meter nach einer Haltestelle, beginnt ein Tunnel und die ganzen Züge verschwinden im Untergrund. Dort harre ich solnage aus, bis ich einen Zug bei Nacht filmen kann. BAM! In die Fresse. Das war echt laut!
Die Route hat sich etwas nach Süden gedreht, und ich fahre auf die andere Seite vom Tunnel. Die Straße ist leer gefegt und ich fahre ein kurzes Stück auf der Gegenfahrbahn den Hügel hinunter. Gleich die nächste Möglichkeit nach links abzubiegen ist mein. Ich gelange auf direktem Wege zum Mejio Park. Man, das war aber eine exakt berechnete Route.
Im Park übt eine große Gruppe von Kids einen ausgefallenen Tanz. Ich würde mir das gerne länger ansehen, aber es ist schon so dunkel, dass sich meine Kamera fürchtet. Ich filme also nur einen kurzen Augenblick. Am Zelt angelangt, werfe ich meine Vorräte raus und fahre zum MC nahe dem Nagoya Castle um meine Akkus zu laden und den Bericht für heute zu schreiben. Ich erreiche den MC um etwa 2120 und verlasse diesen um 0300 am Donnerstagmorgen. Heute habe ich wieder ordentlich was gesehen, nicht so wie gestern…
Das Wetter scheint heute gut zu sein, wenn ich so aus dem halbherzigen Fenster in meinem Vorzelt sehe. Ich schnappe mir zusätzlich noch zwei leere PET-Flaschen um sie an einem Convenient Store los zu werden. Nachdem ich auf der Toilette war verlasse ich den Park. Mächtig ruhig heute. Auf einer Brücke sehe ich eine kleine Blechkiste mit roten Leuchten auf dem Dach. Wer kann das wohl sein? Die haben schon wieder einen Hilflosen Autofahrer aufgegriffen. Das merkt sich meine Kamera kurz.
De nächste Store der auf meinem Weg liegt ist ein Lawson. Dort werde ich meine beiden Flaschen los. Es dauert nicht lange, und da klingelt das Telefon. Victor ist dran. Er ist gerade beim Nagoya Hauptbahnhof und ist mit dem Bike auf dem Weg zur Schule. Ich fahre aber zuerst noch zu Yochinoya um etwas zum Frühstück zu essen.
Memo an mich selbst: Diese blassroten Fussel schmecken sauer oder bitter. Die ruinieren den guten Geschmack von dem Essen. Ich sollte die nicht wieder benutzen.
Nach dem kleinen Imbiss fahre ich zu Victor. Es ist bereits 1130 als ich dort eintreffe. Meine heutige Aufgabe ist es das Stop Motion Video zurechtzustutzen. Über 530 Fotos sind zu verarbeiten. Bäh…
Meine erste Animation hat lange gedauert, da ich jedes Foto einzeln auf eine bestimmte Länge zurechtgeschoben habe. Aber heute ist mir das zu aufwendig. In meinem Programm muss sich auch eine Option dafür befinden, alle Fotos auf einmal zu kürzen…ob ich so eine Funktion finden kann? Wäre mir echt eine große Hilfe.
Ich kann tatsächlich etwas finden. Ich kann die Anzeigelänge vom ersten Foto auf 0,05 Sekunden setzen und auf den Knopf „Auf alle anwenden“ klicken. BAM!. In die Fresse. So kann ich alle 500 Fotos extrem schnell verarbeiten. Nur wird das Programm bei der Datenmenge sehr träge. Der Arbeitsspeicher von 3GB ist hin. Also voll. Für meinen Rechner in gog wäre das gerade genug zum Aufwärmen. Der hat 16GB!^^
Ich verbringe einen Großteil des Nachmittags damit, das Video zu verbessern. Es dauert ewig, weil das Prog so langsam reagiert. Auch der erste Export dauert 15 Minuten, wobei das Video nur 2 Minuten lang ist. Ich schreibe noch eine Mail an den Co Moderator und an Mudders. Mudders hat jetzt gelernt wie man eine E-Mail schreibt. Das ist schon mal richtig gut. Nur mit der groß und Kleinschreibung gibt es noch Probleme. Aber man kann es auch so lesen.
Yukari ist mit ihrem Unterricht fertig und Victor fragt sie, ob sie bei dem Hotel anrufen kann um nach dem Job zu fragen. Doch als sie fertig ist, gibt es, wie zu erwarten war, eine Absage. Sie meint, wenn mein japanisch nicht gut genug ist um den Arbeitgeber selber anzurufen habe ich keine Chance. Japanisch ist wieder eine Voraussetzung, obwohl es auf dem Auftrag nicht explizit drauf steht (siehe oben). Lachhaft! Im Restaurant von Sakai in Totsuka ging das auch ohne. Ich weiß nicht, ob die bei einem Job mehr auf sprachliche Anweisung setzten oder die Intelligenz eines Menschen gleich null einschätzt. Man wird ja wohl intelligent genug sein um einige Aufgaben erfüllen zu können ohne das man eine Erklärung dafür braucht, oder!?
Victor hat beim Nagoya International Center nachgefragt, ob die Möglichkeit besteht dort eine Notiz zu hinterlassen um nach Schülern für Deutsch oder Englisch Unterricht zu fanden. Aber diese Möglichkeit besteht nicht mehr. Yukari gibt mir aber eine Internetadresse. My-sensei.com. Dort kann man sich kostenlos registrieren, so wie mir scheint, und ein Lehrer-Profil erstellen. Man gibt an, welche Sprache man unterrichten möchte und welche Muttersprache man hat. Wie die Schüler mit mir in Kontakt treten können und wie mein Stundenplan aussieht. Lehrinhalte, Schule, Zertifikate (wenn man eins hat), Online Unterricht und noch einige andere Dinge lassen sich angeben. Sieht recht vielversprechend aus. Ich kann diese Seite für jede Region in Japan einsetzen. Sollte ich also nach Osaka weiterreisen, muss ich nur die Region in meinem Profil ändern.
Um 1600 etwa verlasse ich Victors Schule um nach dem Tatami Shop zu suchen, den ich den einen Abend durch Zufall entdeckt habe. Ich möchte gerne ein etwas ausführlicheres Video drehen. Vielleicht kann ich damit ein paar Yen machen. Ich fahre wieder um etliche Häuserblöcke, kann den Shop aber nicht finde. Ich erreiche aber das Große Gebäude mit der Aufschrift Buffalo. Ich bin damals genau auf dieses Gebäude gestoßen, als ich auf dem Weg vom Shop zum Sento war. Ich fahre also die Straße in Richtung Osten. An jeder Ampel halte ich kurz an und sehe nach Süden. Ich erinnere mich, dass es eine kurze Straße war. An der dritten Ampel bin ich dann auch richtig. Hier in dieser Straße ist der Shop. Leider hat er geschlossen. Ich muss also ein anderes Mal wieder kommen.
Ich fahre nach dieser Pleite zurück zu Akamon und hole mir dort am Taiyaki Stand meiner Wahl zwei kleine Fische mit Vanillegeschmack. Man, sind die lecker. Scheiße! Ich muss unbedingt das Rezept rausbekommen und die in gog verkaufen. Die beiden lasse ich schnell in meinem Bauch verschwinden. Anschließend fahre ich zu dem kleinen Supermarkt und kaufe mir eine paar Cornflakes für mein morgiges Frühstück. Meine externe Festplatte ist stoppen voll mit Daten. Ich habe zwar die Möglichkeit 300GB an Animes und 300GB an Musik und 200GB an Spiele zu löschen, aber ich kann mich eigentlich von nichts so richtig trennen. Ich schau also mal, was eine neue Platte kosten würde. Ich finde in einem Laden eine Western Digital mit einem TB für rund 6300YEN. Ob das ein guter Preis ist? Ich überprüfe das später.
Mein weitere Weg führt mich weiter nach Norden, bis ich die nächste gut ausgebaute Straße erreiche. Ich kann den Sonnenuntergang sehen. Eine Brücke wäre jetzt genau das richtige. Ich finde auch eine, aber der Himmel ist etwas Wolkenverhangen und man kann die Sonne nicht so gut sehen. Schade eigentlich.
Ich bin in der Nähe von dem mittelgroßen Park wo sich auch das Planetarium befindet. Ich fahre dort einige Runden mit dem Bike umher um ein neues DriveBy Video zu drehen. Danach fahre ich wieder auf Umwegen zum Central Park und stehe vor dem großen Riesenrad bei Sakae Sunshine. Das Ding ist ja schon ein bisschen geil.
Zu guter Letzt fahre ich noch weiter Richtung Osten. Auf der Straße genau vor dem Chunichi Building. Ich fahre die Straße gemächlich hinunter und sehe mir die vielen bunten Leuchttafeln an. Nach zwei oder drei Kilometern erreiche ich den 100YEN Lawson wo ich die Milch für wirklich nur 105YEN kaufen kann. Absoluter Schnapper. Ich fahre noch etwas weiter nach Osten, bis ich die nächste richtig fette Kreuzung erreiche.
Von dort aus fahre ich nach Norden um ein noch unbekanntes Gebiet zu erkunden. Ich fahre so lange, bis ich auf eine Eisenbahnbrücke stoße. Dieser Linie folge ich zurück nach Westen. Entlang dieser Strecke kann ich einige richtig geile Shots machen. Wenige Meter nach einer Haltestelle, beginnt ein Tunnel und die ganzen Züge verschwinden im Untergrund. Dort harre ich solnage aus, bis ich einen Zug bei Nacht filmen kann. BAM! In die Fresse. Das war echt laut!
Die Route hat sich etwas nach Süden gedreht, und ich fahre auf die andere Seite vom Tunnel. Die Straße ist leer gefegt und ich fahre ein kurzes Stück auf der Gegenfahrbahn den Hügel hinunter. Gleich die nächste Möglichkeit nach links abzubiegen ist mein. Ich gelange auf direktem Wege zum Mejio Park. Man, das war aber eine exakt berechnete Route.
Im Park übt eine große Gruppe von Kids einen ausgefallenen Tanz. Ich würde mir das gerne länger ansehen, aber es ist schon so dunkel, dass sich meine Kamera fürchtet. Ich filme also nur einen kurzen Augenblick. Am Zelt angelangt, werfe ich meine Vorräte raus und fahre zum MC nahe dem Nagoya Castle um meine Akkus zu laden und den Bericht für heute zu schreiben. Ich erreiche den MC um etwa 2120 und verlasse diesen um 0300 am Donnerstagmorgen. Heute habe ich wieder ordentlich was gesehen, nicht so wie gestern…
Dienstag, 15. Mai 2012
Dienstag 11 - Kind of lame
An diesem Morgen werde ich von Victor wachgerüttelt. Er ist heute mit dem Auto unterwegs und versucht mich aufzulesen. Ich versuche ihm zu beschreiben, wie er mich am besten ausfindig machen kann. Er ruft zweimal an, bis er mich gefunden hat. Seinen Hund hat er heute auch wieder dabei. Während wir zur Schule fahren, macht Victor unterwegs mit seinem IPhone Fotos und verbessert diese gleich mit seiner neuen App. Cheater!
Victor möchte noch vorher was einkaufen und fährt extra einen Block weiter um am 100YEN Lawson Halt zu machen. Ich warte währenddessen im Auto und pass auf den Hund auf. Ich nutze diesen Moment um den Verkehr um mich herum zu filmen. Heute kommt die Kamera auch wirklich kaum zum Zuge. Victor kommt mit seinen Einkäufen zurück und wir setzen uns wieder in Bewegung. Fast wäre er in eine Einbahnstraße gefahren. Wäre sicher ein geiles Video geworden!^^
Im Parkhaus steige ich zusammen mit dem Hund aus, und warte bis Victor sein Gefährt ins Kettenkarussell gefahren hat. Es wird einmal um 180° gedreht, bevor es irgendwo im Magazin verschwindet.
In der Schule, bau ich mein Notebook auf und überprüfe die YouTube Konten. Keine signifikanten Veränderungen. Ich werde aber dennoch einige neue Videos hochladen. Ich bin dann auch den ganzen Nachmittag damit beschäftig.
Um 1400 oder so, gehe ich zu Yoshinoya um etwas zum Frühstück zu essen. Es regnet immer noch. Es ist zwar kein starker Regen, aber dafür dauert er ewig. Das ist genau so, wie ich es im Vorfeld berechnet habe. Es sollte Statistisch gesehen jeden dritten Tag regnen. Yukari sagte, das bald die Regenzeit anfängt, da regnet es dann schon mal den ganzen Monat durch. Was!? Wenn das wirklich eintrifft, kann ich eigentlich gleich nach gog abreisen. Auf so was habe ich echt keinen Bock. Dann sitze ich ja den ganzen Tag nur doof rum.
Auf dem Rückweg von Yoshinoya filme ich nur noch mein tägliches 60 Sekunden Video. Ich möchte nicht riskieren, dass die Kamera zu nass wird. Wieder in der Schule, fahre ich mit den Uploads fort. Es ist zwar nicht viel, aber ich versuche jetzt auf YouTube etwas nebenbei zu verdienen. Ein einziges TOP Video und ich kann das ganze Jahr in Japan ohne Arbeit auskommen….
Ich muss meine anderen Videos noch tagen. Ich habe die ja alle ohne Beschreibung und ohne tags hochgeladen. Das war mir immer zu viel Aufwand. Aber zu der Zeit habe ich auch nicht daran gedacht, die Videos zu monetisieren.
Ab 1700 hat Victor endlich etwas Zeit. Wir versuchen einen guten Standort zu finden um mit dem Stop Motion Video zu beginnen. Er hat eine grüne Kunststoffplatte. Aber diese reflektiert das Licht der Deckenleute zu stark. Auch andere Blickwinkel ändern nichts daran. Wir beschließen dann unser Stop Motion direkt auf dem Teppich zu machen. Der Hintergrund ist war nicht der schönste, aber die Belichtung ist besser. Kein Glanzlicht auf dem Hintergrund. Wir brauchen über 2 Stunden um die 530 Aufnahmen mit der Kamera einzufangen.
Nach dieser langwierigen Aufgabe verlassen wir die Schule. Victor holt das Auto aus dem Parkkarussell und wir fahren durch die nächtliche Innenstadt. Heute ist nicht so viel Verkehr und der Regen hat nachgelassen. So kommen wir recht zügig voran. Victor setzt mich in der Nähe meines Zeltes ab. Ich mache an diesem Tag nichts weiter und werfe mich gleich in den Schlafsack.
Victor möchte noch vorher was einkaufen und fährt extra einen Block weiter um am 100YEN Lawson Halt zu machen. Ich warte währenddessen im Auto und pass auf den Hund auf. Ich nutze diesen Moment um den Verkehr um mich herum zu filmen. Heute kommt die Kamera auch wirklich kaum zum Zuge. Victor kommt mit seinen Einkäufen zurück und wir setzen uns wieder in Bewegung. Fast wäre er in eine Einbahnstraße gefahren. Wäre sicher ein geiles Video geworden!^^
Im Parkhaus steige ich zusammen mit dem Hund aus, und warte bis Victor sein Gefährt ins Kettenkarussell gefahren hat. Es wird einmal um 180° gedreht, bevor es irgendwo im Magazin verschwindet.
In der Schule, bau ich mein Notebook auf und überprüfe die YouTube Konten. Keine signifikanten Veränderungen. Ich werde aber dennoch einige neue Videos hochladen. Ich bin dann auch den ganzen Nachmittag damit beschäftig.
Um 1400 oder so, gehe ich zu Yoshinoya um etwas zum Frühstück zu essen. Es regnet immer noch. Es ist zwar kein starker Regen, aber dafür dauert er ewig. Das ist genau so, wie ich es im Vorfeld berechnet habe. Es sollte Statistisch gesehen jeden dritten Tag regnen. Yukari sagte, das bald die Regenzeit anfängt, da regnet es dann schon mal den ganzen Monat durch. Was!? Wenn das wirklich eintrifft, kann ich eigentlich gleich nach gog abreisen. Auf so was habe ich echt keinen Bock. Dann sitze ich ja den ganzen Tag nur doof rum.
Auf dem Rückweg von Yoshinoya filme ich nur noch mein tägliches 60 Sekunden Video. Ich möchte nicht riskieren, dass die Kamera zu nass wird. Wieder in der Schule, fahre ich mit den Uploads fort. Es ist zwar nicht viel, aber ich versuche jetzt auf YouTube etwas nebenbei zu verdienen. Ein einziges TOP Video und ich kann das ganze Jahr in Japan ohne Arbeit auskommen….
Ich muss meine anderen Videos noch tagen. Ich habe die ja alle ohne Beschreibung und ohne tags hochgeladen. Das war mir immer zu viel Aufwand. Aber zu der Zeit habe ich auch nicht daran gedacht, die Videos zu monetisieren.
Ab 1700 hat Victor endlich etwas Zeit. Wir versuchen einen guten Standort zu finden um mit dem Stop Motion Video zu beginnen. Er hat eine grüne Kunststoffplatte. Aber diese reflektiert das Licht der Deckenleute zu stark. Auch andere Blickwinkel ändern nichts daran. Wir beschließen dann unser Stop Motion direkt auf dem Teppich zu machen. Der Hintergrund ist war nicht der schönste, aber die Belichtung ist besser. Kein Glanzlicht auf dem Hintergrund. Wir brauchen über 2 Stunden um die 530 Aufnahmen mit der Kamera einzufangen.
Nach dieser langwierigen Aufgabe verlassen wir die Schule. Victor holt das Auto aus dem Parkkarussell und wir fahren durch die nächtliche Innenstadt. Heute ist nicht so viel Verkehr und der Regen hat nachgelassen. So kommen wir recht zügig voran. Victor setzt mich in der Nähe meines Zeltes ab. Ich mache an diesem Tag nichts weiter und werfe mich gleich in den Schlafsack.
Montag, 14. Mai 2012
Montag 11 - Kontakt...
Ich habe heute wieder die Musik vom Morning Stretching über den Campus schrien hören, aber ich habe es nicht geschafft mich aufzuraffen und daran teilzunehmen. Damn! Ich werde aber um 0900 wach und klingle Victor an, um zu fragen was er gerade treibt. Er sagt, dass er in einer halben Stunde in der Schule ist. Das trifft sich gut. Meine Vorräte sind alle aufgebraucht und ich kann somit schnell in die Gänge kommen.
Auf der Straße ist ein kleiner Stau, den ich mit dem Bike gekonnt durchfahre. Aber was muss ich da sehen? Na was? Genau. Die Bullen. Und ich mit Kopfhörer, Kamera zwischen den Autos und dann auch noch auf der Rechtsabbiegerspur. Alles Dinge die man eigentlich nicht darf. Ob die mich anhalten werden, wenn ich an ihnen vorbeiziehe?
Auf dem Weg zu Victor überlege ich mir, was ich alles am Rechner erledigen muss, damit ich nicht unnötig viel Zeit verschwende. Das neue Video hochladen z.B. Ich komme wieder mal als erster an der Schule an. Es dauert aber nur einige Minuten, dann erscheint Victor auch auf dem Plan. Ich starte nur schnell den Upload, lese meine Mail und schreibe einige Nachrichten. Als ich auf die Uhr sehe ist es schon 1200. Damn! Ich schreibe mit Victors Hilfe eine Nachricht an Kanami um zu fragen wann wir uns treffen wollen und wo. Um 1830 an dem laden wo wir uns das erste Mal getroffen haben. Ich habe also noch genug Zeit. Ich packe danach alles zusammen und fahre zur Sprachschule Noribig.
Der Weg dorthin ist nicht schwer zu finden, da ich bereits einmal dort war. Ich stelle nur wieder mal fest, dass es super geiles Wetter ist, und die Zeit eigentlich zu schade wäre um sie im Büro zu verbringen. Ich will draußen sein und Fotos machen. Ich erreiche die Sprachschule recht zügig. Als ich eintrete und nachfrage, werde ich aber schon wieder abgewimmelt. Sie suchen derzeit keine weiteren Lehrer. Was!? Na wartet.
Mein nächstes Ziel ist die „Hello Work“ Agentur nahe dem Central Park. Diesmal habe ich Glück, mit dem Standort der Agentur für keine Arbeit. In Tokio musste ich von Asakusa bis nach Shinjuku fahren. Hier in Nagoya kann ich die 2 km mit dem Bike fahren. Das ist viel besser. Mein Weg zur Agentur wird heute aber länger. Ich fahre durch viele kleine Nebenstraßen und mache Fotos von mehr oder weniger interessanten Objekten. Erst mal egal, was es ist, Hauptsache draufhalten. Es ist nicht interessant was auf dem Foto ist, sondern was man damit macht. Einiges kann ich sicherlich in einem Video verarbeiten.
Unterwegs treffe ich auf die Bande in ihren blassgrünen Klamotten, die immer alle Bike hochziehen die falsch parken. Die lichte ich während der Fahrt ab. Ich habe schon die ganze Fahrt über Fotos während der Fahrt gemacht. Manche werden zwar nichts, aber andere sind dafür umso geiler. Ich erreiche den Park mit dem Planetarium. Und auf dem Südende ist ein Brunnen, den ich schnell im Vorbeifahren ablichten will. Ich wäre da fast reingeballert.
Ich muss von hier aus etwas weiter nach Nordosten. Ich fahre also wieder durch einen Distrikt voller Bars und zwielichtiger Restaurants. Ich denke, dass sich hier auch die Yakusa gerne rumtreiben. Aber für die habe ich jetzt leider keine Zeit. Ich kreuze die Straße bei Rot um die wartenden Spinner zu erfassen. Nice Shot!
Nach wenigen Kurven erreiche ich wieder den Central Park. Ich kann die Arbeit schon fast riechen.^^ Ich fahre nur noch einmal quer durch den Park, stell mein Bike am Ende der Warteschlange ab und reise mit dem Fahrstuhl in den 12. Stock des Chunichi Buildings. Dort werde ich an der Rezeption auch sofort wiedererkannt. Ich weiß nicht warum sie mir dann noch mal den Ablauf erklärt. Ich erhalte ein Prospekt, wo ich meine Namen und par andere Unwichtigkeiten rauf schreibe. Dann kann ich mir aus einem Ordner die englischsprachigen Angebote aussuchen für die ich Interesse anmelden möchte. Die Bestellnummer trage ich auf dem Prospekt mit meinem Namen ein. Ich kann maximal drei Stellenangebote in den Interessentenkreis wählen. Lahm! Ich wälze also zuerst den Ordner mit den Lehrerangeboten. Das sind nicht so viele. Aber was muss ich da sehen? Noribig! Ich war eben da und ich wurde abgewiesen, aber suchen tun die dennoch. Dann greife ich mir den Ordner mit allem anderen Plunder. Die Stellen sind nach Region sortiert. Ich fange mit Nagoya an. Ich finde in diesem Ordner auch wieder die Sprachschule Noribig. Diese Schweine! Na dann werde ich die gleich mal auf meine Bestellliste setzen. Ich finde noch zwei andere recht interessante Angebote. Einen als Zimmermädchen und einen in der Geschirrwaschstraße. Beides von derselben Firma. Das schreibe ich beides auf, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich dafür genug qualifiziert bin. Ich lichte mir die Angebote noch mal für meine eigenen Unterlagen ab und werfe den Frageboden dann in die Ablage B.
Als ich von einem alten Mann aufgerufen werde, fängt bei ihm erst mal der Dom an zu qualmen. Ich weiß nicht was sein Problem ist. Er sagt nichts und läuft wie wild in der Gegend umher. Endlich sagt er mal was. Er möchte meine ID Card sehen. Ja, kein Ding. Er scheint nicht da zu finden, was er sucht. Mein Reisepass hilft ihm aber auch nicht weiter. Irgendwie kommt er damit klar und er holt Verstärkung. Beide blicken in meinen Reisepass. Der etwas mittelmäßig dickliche Kerl sagt paar Mal „Working Holiday“. Das scheint der alte dann endlich begriffen zu haben. Er beginnt mit dem zunichtemachen meiner Hoffnungen. Er ruft noch schnell einen Übersetzer ran und dann geht’s los.
Das erste Angebot ist eine Sprachschule. Ich soll meinen Lebenslauf, zusammen mit dem Schreiben der Agentur per Post hinschicken. Ich erhalte noch eine extra Kopie, wo ich die Adresse ausschneiden und diese dann auf den Umschlag kleben kann. Sehr gut, Leute. Das zweite Angebot ist für die Zimmerreinigung. Hier sollen Betten bezogen, Bad und Toilette gereinigt werden und das Hotelzimmer wieder bewohnbar gemacht werden, nachdem die Hotten Totten hier ihre wilden Partys gefeiert haben. Aber! Man hat dort auch mit Zimmern zu tun, in denen Frauen untergebracht sind. Ich denke mir da nur, scheiß egal. Ich kann damit um. Dann wird mir mitgeteilt, dass dieses Angebot eigentlich nur an Frauen gerichtet ist. Sie können das aber nicht auf den Zettel schreiben Das wäre Geschlechterdiskriminierung. Was!? Ich weiß jetzt nicht, was an diesem Job Geschlechterspezifisch ist. Das ist eine Sache die ich nicht ganz verstehe, aber mir ist das ja ohnehin egal. Ich werde mich da dennoch bewerben. Was habe ich schon für großartige Chancen!? Ich könnte eine Sprachschule oder ein Restaurant aufmachen. Bloß dann komme ich hier nie wieder weg.^^ Der alte Mann versucht die Reinigungsfirma telefonisch zu erreichen. Ohne Erfolg. Ich erschleiche mir den Zettel und werde Victor um Hilfe bitten, mir ein Vorstellungsgespräch zu sichern. Nun habe ich also doch wieder nichts erreicht. Mutsukashi!
Ich verlasse die Anstalt. Auf dem Weg mit dem Fahrstuhl nach unten, halten wir im 8,7,6,5,4, Stock an um neue Leute einzuladen. Eine regelrechte Sammelbestellung. Mit dem Bike fahre ich dann zum nächsten Yoshinoya um mein heutiges Frühstuck zu holen. Anschließend fahre ich zum Zelt um mich in mein Cosplay zu werfen. Heute wahrscheinlich das letzte Mal in Nagoya. Ich habe beschlossen in zwei Wochen Nagoya zu verlassen und nach Kyoto zu reisen. Von dort aus dann nach Osaka und dann wohl doch schon nach Deutschland zurück, weil ich keine Kohle mehr haben werde.
Ich habe noch gute zwei Stunden, bis ich Kanami am 390YEN Schuppen treffen werde. Ich habe also genug Zeit mich umzuziehen. Sobald ich das fertig habe, kann ich losjodeln. Die Perücke sitzt im Grunde genommen richtig gut. Auch der Minihat ist zur Abwechslung mal richtig fest. Es wird nur schwierig die Perücke zu transportieren, wenn ich wieder auf reisen bin. Ich sollte mir da was Gutes überlegen.
Ich erreiche den 390YEN Laden eine gute ¾ Stunde früher als vereinbart. Ich nutze die Zeit um mir einen Taiyaki in den Hals zu werfen. Noch über eine halbe Stunde. Was machen!? Ich schleiche mit dem Bike noch einige Runden durch Akamon. Ich finde nichts interessantes. Aber irgendwie auch normal, wenn ich immer nur an den Läden vorbeifahre. Ich sollte die mal von innen begutachten. Nach einer Ausgedehnten Runde stehe ich wieder am Treffpunkt. Noch 12 Minuten. Ich trete aber schon mal ein und sehe mich etwas um. Ich überlege, ob ich so ein fettes Zopfgummi für meine Perücke kaufen sollte. Ich habe nämlich dieses dumme Gefühl, das mehr Harre vorne hängen, als hinten, wo ich sie viel lieber hätte. Damn! Es ist aber kein schönes mit bei, oder besser, keins das mir zusagt. Doch dann BAM! In die Fresse! Eine SMS von Kanami. Sie sind nicht in Akamon, sondern am Sakae U-Bahneingang Nummer 4. Ich fahre also mit dem Bike wieder zurück. Was für eine Zeitverschwendung.
Ich habe keine Ahnung welcher Eingang das eigentlich ist. Die Nummer vier. Den ersten Eingang den ich sehe hat die Nummer 16. Scheiße. Da kann ich ja ewig suchen. Ich habe aber die Vermutung, dass es der Eingang ist, an dem ich die beiden letzte Woche zuletzt gesehen habe. Da, eine Karte. Suche und zerstöre…ja, genau wie ich vermutet habe. Ist nicht mehr weit.
Ich fahre östlich am großen Brunnen nach Norden. Ich überquere die nächste Straße und muss nur noch einmal nach rechts, doch das scheiß Russische Roulette ist wieder bei Rot stehen geblieben. Damn! Ich werfe einen Blick auf die andere Seite, wo der Ausgangspunkt Nummer 4 der Sakae Station ist. YES! Sieh dir das mal an. Kanami ist tierisch aufgeregt und macht Freudensprünge. Alter! Die ist total aufgedreht, so wie nach einer Überdosis Cola. Die Ampel gibt grünes Licht und ich roll die letzten Meter zum Ziel. Kanami hat heute noch zwei weitere Freundinnen mitgebracht. Ich kenne die beiden nicht, aber eine von ihnen hat eine richtig fette Brille. Also fett im Sinne von fett, nicht geil. Die klassischen Metropa-Aschenbecher.^^
Ich stelle die Kamera auf einem dicken Rohr ab und ziele auf Kanami. Diese wiederum, bewege ich einen Schritt zurück. Ich deute mit dem Finger auf die nächste Person und zeige auf eine Stelle neben Kanami. Eigentlich dachte ich, dass ich alle einzeln dirigieren muss, aber die haben sich dann alle urplötzlich von selbst in einer Reihe aufgestellt. Ich richte die Kamera aus, so das am Rande noch etwas Platz für mich ist und stelle den Timer auf 10 Sekunden. SHOT! Ah, ganz gut denke ich.
Eine der beiden neuen Mädchen fährt mit dem Bus nachhause. Die andere begleitet uns. Wir gehen den ganzen Weg wieder bis nach Akamon zu diesem seltsamen Restaurant mit dem frittierten Hähnchen. Buh, langweilig!
Auf dem Weg dorthin muss uns Yukari gesehen haben, wie mir später von Victor berichtet wird. Wir halten auch einige Male an, damit ich einen Shot aus der Welt in meine Kamera jagen kann. Ich hoffe das was nettes dabei ist.
Am Restaurant angelangt, stelle ich mein Bike in der Nähe ab und krall mir meinen Rucksack. Wir fahren in den fünften Stock. Falsche Adresse, einen höher. Beim betreten stürmt Kanami gleich nach vorne und ruft die Bedingung herbei. BAM! In die Fresse. Die ist ja total geplättet. Dem langen Lulatsch im Background steht die Enttäuschung über sein eigenes Cosplay sichtlich ins Gesicht geschrieben. Die Konversation nimmt irgendwie kein Ende. Und verstehen tue ich auch kaum etwas. Aber die Bestellung wurde anscheinend schon mal aufgegeben. Halt die Scheibe fest. 650YEN!? Ihr seid wohl wahnsinnig! Ein Uh, BAM! Lasse ich durch den Raum fliegen.
Wir vertilgen unser frittiertes Hähnchen, während die drei Mädchen noch mehr labern und ich noch weniger verstehe. Ab und zu höre ich mal etwas heraus, was wie ein mir bekanntes Vokabular klingt. Neko. Vocaloid, Hasune Miku. Vocaloid? Wo ist mein Notebook!? Ich reiß die Kiste mal schnell hoch und wollte denen mal zeigen, wie Vocaloid eigentlich aussieht. Sie kennen wahrscheinlich nur die fertigen Songs. Doch was ist das? Läuft nicht. Die Aktivierung ist LOST in SPACE. Ach, Scheiße! Ich suche nach dem Image von Vocaloid 2 um den KeyGen einen neuen Key gen zu lassen. Mit dem kann ich das Ganze dann auch wieder aktivieren und einen Demo Text erstellen. In einer ruhigen Sekunde versuche ich den drei…Moment...vier Mädchen, wenn ich die Bedingung mitzähle, das Programm Vocaloid zu zeigen. Mit Erfolg. Kanami möchte, dass ich einen Song erstelle. Mutsukashi desu! Ich lade stattdessen ein Sample und spiele das kurz ab. Alle im Raum erkennen die Stimme wieder. Hasune Miku.
Wir verlassen diesen Ort. Die Bedingung bringt uns wieder bis zur Haustür. Meinen Rucksack fessle ich wieder auf dem Gepäckträger, dann geht es zurück zum EXITpoint 4.
Damn! Auf dem Weg liegt ein langer Kreuzschraubendreher, der jetzt einen neuen Eigentümer gefunden hat. Vielleicht kann ich den irgendwann mal einsetzen.
Als dann nur noch Kanami und die Bedingung übrig sind, und die letzte Möglichkeit besteht, ohne große Umwege zur Basis zurückzukehren verabschiede ich mich von den beiden indem ich ihnen eine gute Nacht wünsche. Ich fahre gerade am TV Tower vorbei, da fällt mir ein, dass Victor heute lange Unterricht hat. Ob er noch da ist? Nach einem kurzen Anruf, kann ich ihn auch noch abfangen und begleite ihn einige Häuserecken weiter. Dann trennen sich unsere Wege. Meiner führt zurück zum Stützpunkt. Dort entledige ich mich meinem Cosplay, bestücke meine Bewaffnung mit Handtuch und Waschlappen neu und begebe mich zum Sento, noch bevor die dicht machen.
Dort angekommen, muss ich feststelle, das die jetzt schon anfangen sauber zu machen. Ich habe schon die Befürchtung, dass ich nicht mehr rein komme. Aber doch. Ich darf noch schnell durch die Anlage sprinten. Und heute ist die alte Frau auch noch großzügig und erlässt mir die 400YEN Eintritt. Wahnsinn! Ich bin heute der letzte im Bad. Schade, keine Yakuza gefunden. Aber das kommt noch!
Ich verlasse das Sento um 2300 und fahre gemächlich zum MC nahe dem Nagoya Castle. Ich versuche meinen Weg mit der Kamera festzuhalten. Ich mag es mit dem Bike zwischen den wartenden Autos durchzufahren. Die armen Schweine….
Im MC schreibe ich den heutigen Bericht. Eigentlich bin ich ja zu müde um noch lange was zu machen, aber ich muss noch etwas tun. Am beten wäre, wenn ich einfach lange genug wach bleibe um gleich beim Morning Stretching anwesend zu sein. Danach kann ich ja immer noch schlafen, besonders wenn das Wetter mies ist. Dann mache ich ja ohnehin nichts. Im MC bin ich von 2316 bis 0410 am Dienstagmorgen.
Memo an mich selbst: Das war heute die erste weibliche Verabredung. Die erste überhaupt…
Auf der Straße ist ein kleiner Stau, den ich mit dem Bike gekonnt durchfahre. Aber was muss ich da sehen? Na was? Genau. Die Bullen. Und ich mit Kopfhörer, Kamera zwischen den Autos und dann auch noch auf der Rechtsabbiegerspur. Alles Dinge die man eigentlich nicht darf. Ob die mich anhalten werden, wenn ich an ihnen vorbeiziehe?
Auf dem Weg zu Victor überlege ich mir, was ich alles am Rechner erledigen muss, damit ich nicht unnötig viel Zeit verschwende. Das neue Video hochladen z.B. Ich komme wieder mal als erster an der Schule an. Es dauert aber nur einige Minuten, dann erscheint Victor auch auf dem Plan. Ich starte nur schnell den Upload, lese meine Mail und schreibe einige Nachrichten. Als ich auf die Uhr sehe ist es schon 1200. Damn! Ich schreibe mit Victors Hilfe eine Nachricht an Kanami um zu fragen wann wir uns treffen wollen und wo. Um 1830 an dem laden wo wir uns das erste Mal getroffen haben. Ich habe also noch genug Zeit. Ich packe danach alles zusammen und fahre zur Sprachschule Noribig.
Der Weg dorthin ist nicht schwer zu finden, da ich bereits einmal dort war. Ich stelle nur wieder mal fest, dass es super geiles Wetter ist, und die Zeit eigentlich zu schade wäre um sie im Büro zu verbringen. Ich will draußen sein und Fotos machen. Ich erreiche die Sprachschule recht zügig. Als ich eintrete und nachfrage, werde ich aber schon wieder abgewimmelt. Sie suchen derzeit keine weiteren Lehrer. Was!? Na wartet.
Mein nächstes Ziel ist die „Hello Work“ Agentur nahe dem Central Park. Diesmal habe ich Glück, mit dem Standort der Agentur für keine Arbeit. In Tokio musste ich von Asakusa bis nach Shinjuku fahren. Hier in Nagoya kann ich die 2 km mit dem Bike fahren. Das ist viel besser. Mein Weg zur Agentur wird heute aber länger. Ich fahre durch viele kleine Nebenstraßen und mache Fotos von mehr oder weniger interessanten Objekten. Erst mal egal, was es ist, Hauptsache draufhalten. Es ist nicht interessant was auf dem Foto ist, sondern was man damit macht. Einiges kann ich sicherlich in einem Video verarbeiten.
Unterwegs treffe ich auf die Bande in ihren blassgrünen Klamotten, die immer alle Bike hochziehen die falsch parken. Die lichte ich während der Fahrt ab. Ich habe schon die ganze Fahrt über Fotos während der Fahrt gemacht. Manche werden zwar nichts, aber andere sind dafür umso geiler. Ich erreiche den Park mit dem Planetarium. Und auf dem Südende ist ein Brunnen, den ich schnell im Vorbeifahren ablichten will. Ich wäre da fast reingeballert.
Ich muss von hier aus etwas weiter nach Nordosten. Ich fahre also wieder durch einen Distrikt voller Bars und zwielichtiger Restaurants. Ich denke, dass sich hier auch die Yakusa gerne rumtreiben. Aber für die habe ich jetzt leider keine Zeit. Ich kreuze die Straße bei Rot um die wartenden Spinner zu erfassen. Nice Shot!
Nach wenigen Kurven erreiche ich wieder den Central Park. Ich kann die Arbeit schon fast riechen.^^ Ich fahre nur noch einmal quer durch den Park, stell mein Bike am Ende der Warteschlange ab und reise mit dem Fahrstuhl in den 12. Stock des Chunichi Buildings. Dort werde ich an der Rezeption auch sofort wiedererkannt. Ich weiß nicht warum sie mir dann noch mal den Ablauf erklärt. Ich erhalte ein Prospekt, wo ich meine Namen und par andere Unwichtigkeiten rauf schreibe. Dann kann ich mir aus einem Ordner die englischsprachigen Angebote aussuchen für die ich Interesse anmelden möchte. Die Bestellnummer trage ich auf dem Prospekt mit meinem Namen ein. Ich kann maximal drei Stellenangebote in den Interessentenkreis wählen. Lahm! Ich wälze also zuerst den Ordner mit den Lehrerangeboten. Das sind nicht so viele. Aber was muss ich da sehen? Noribig! Ich war eben da und ich wurde abgewiesen, aber suchen tun die dennoch. Dann greife ich mir den Ordner mit allem anderen Plunder. Die Stellen sind nach Region sortiert. Ich fange mit Nagoya an. Ich finde in diesem Ordner auch wieder die Sprachschule Noribig. Diese Schweine! Na dann werde ich die gleich mal auf meine Bestellliste setzen. Ich finde noch zwei andere recht interessante Angebote. Einen als Zimmermädchen und einen in der Geschirrwaschstraße. Beides von derselben Firma. Das schreibe ich beides auf, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich dafür genug qualifiziert bin. Ich lichte mir die Angebote noch mal für meine eigenen Unterlagen ab und werfe den Frageboden dann in die Ablage B.
Als ich von einem alten Mann aufgerufen werde, fängt bei ihm erst mal der Dom an zu qualmen. Ich weiß nicht was sein Problem ist. Er sagt nichts und läuft wie wild in der Gegend umher. Endlich sagt er mal was. Er möchte meine ID Card sehen. Ja, kein Ding. Er scheint nicht da zu finden, was er sucht. Mein Reisepass hilft ihm aber auch nicht weiter. Irgendwie kommt er damit klar und er holt Verstärkung. Beide blicken in meinen Reisepass. Der etwas mittelmäßig dickliche Kerl sagt paar Mal „Working Holiday“. Das scheint der alte dann endlich begriffen zu haben. Er beginnt mit dem zunichtemachen meiner Hoffnungen. Er ruft noch schnell einen Übersetzer ran und dann geht’s los.
Das erste Angebot ist eine Sprachschule. Ich soll meinen Lebenslauf, zusammen mit dem Schreiben der Agentur per Post hinschicken. Ich erhalte noch eine extra Kopie, wo ich die Adresse ausschneiden und diese dann auf den Umschlag kleben kann. Sehr gut, Leute. Das zweite Angebot ist für die Zimmerreinigung. Hier sollen Betten bezogen, Bad und Toilette gereinigt werden und das Hotelzimmer wieder bewohnbar gemacht werden, nachdem die Hotten Totten hier ihre wilden Partys gefeiert haben. Aber! Man hat dort auch mit Zimmern zu tun, in denen Frauen untergebracht sind. Ich denke mir da nur, scheiß egal. Ich kann damit um. Dann wird mir mitgeteilt, dass dieses Angebot eigentlich nur an Frauen gerichtet ist. Sie können das aber nicht auf den Zettel schreiben Das wäre Geschlechterdiskriminierung. Was!? Ich weiß jetzt nicht, was an diesem Job Geschlechterspezifisch ist. Das ist eine Sache die ich nicht ganz verstehe, aber mir ist das ja ohnehin egal. Ich werde mich da dennoch bewerben. Was habe ich schon für großartige Chancen!? Ich könnte eine Sprachschule oder ein Restaurant aufmachen. Bloß dann komme ich hier nie wieder weg.^^ Der alte Mann versucht die Reinigungsfirma telefonisch zu erreichen. Ohne Erfolg. Ich erschleiche mir den Zettel und werde Victor um Hilfe bitten, mir ein Vorstellungsgespräch zu sichern. Nun habe ich also doch wieder nichts erreicht. Mutsukashi!
Ich verlasse die Anstalt. Auf dem Weg mit dem Fahrstuhl nach unten, halten wir im 8,7,6,5,4, Stock an um neue Leute einzuladen. Eine regelrechte Sammelbestellung. Mit dem Bike fahre ich dann zum nächsten Yoshinoya um mein heutiges Frühstuck zu holen. Anschließend fahre ich zum Zelt um mich in mein Cosplay zu werfen. Heute wahrscheinlich das letzte Mal in Nagoya. Ich habe beschlossen in zwei Wochen Nagoya zu verlassen und nach Kyoto zu reisen. Von dort aus dann nach Osaka und dann wohl doch schon nach Deutschland zurück, weil ich keine Kohle mehr haben werde.
Ich habe noch gute zwei Stunden, bis ich Kanami am 390YEN Schuppen treffen werde. Ich habe also genug Zeit mich umzuziehen. Sobald ich das fertig habe, kann ich losjodeln. Die Perücke sitzt im Grunde genommen richtig gut. Auch der Minihat ist zur Abwechslung mal richtig fest. Es wird nur schwierig die Perücke zu transportieren, wenn ich wieder auf reisen bin. Ich sollte mir da was Gutes überlegen.
Ich erreiche den 390YEN Laden eine gute ¾ Stunde früher als vereinbart. Ich nutze die Zeit um mir einen Taiyaki in den Hals zu werfen. Noch über eine halbe Stunde. Was machen!? Ich schleiche mit dem Bike noch einige Runden durch Akamon. Ich finde nichts interessantes. Aber irgendwie auch normal, wenn ich immer nur an den Läden vorbeifahre. Ich sollte die mal von innen begutachten. Nach einer Ausgedehnten Runde stehe ich wieder am Treffpunkt. Noch 12 Minuten. Ich trete aber schon mal ein und sehe mich etwas um. Ich überlege, ob ich so ein fettes Zopfgummi für meine Perücke kaufen sollte. Ich habe nämlich dieses dumme Gefühl, das mehr Harre vorne hängen, als hinten, wo ich sie viel lieber hätte. Damn! Es ist aber kein schönes mit bei, oder besser, keins das mir zusagt. Doch dann BAM! In die Fresse! Eine SMS von Kanami. Sie sind nicht in Akamon, sondern am Sakae U-Bahneingang Nummer 4. Ich fahre also mit dem Bike wieder zurück. Was für eine Zeitverschwendung.
Ich habe keine Ahnung welcher Eingang das eigentlich ist. Die Nummer vier. Den ersten Eingang den ich sehe hat die Nummer 16. Scheiße. Da kann ich ja ewig suchen. Ich habe aber die Vermutung, dass es der Eingang ist, an dem ich die beiden letzte Woche zuletzt gesehen habe. Da, eine Karte. Suche und zerstöre…ja, genau wie ich vermutet habe. Ist nicht mehr weit.
Ich fahre östlich am großen Brunnen nach Norden. Ich überquere die nächste Straße und muss nur noch einmal nach rechts, doch das scheiß Russische Roulette ist wieder bei Rot stehen geblieben. Damn! Ich werfe einen Blick auf die andere Seite, wo der Ausgangspunkt Nummer 4 der Sakae Station ist. YES! Sieh dir das mal an. Kanami ist tierisch aufgeregt und macht Freudensprünge. Alter! Die ist total aufgedreht, so wie nach einer Überdosis Cola. Die Ampel gibt grünes Licht und ich roll die letzten Meter zum Ziel. Kanami hat heute noch zwei weitere Freundinnen mitgebracht. Ich kenne die beiden nicht, aber eine von ihnen hat eine richtig fette Brille. Also fett im Sinne von fett, nicht geil. Die klassischen Metropa-Aschenbecher.^^
Ich stelle die Kamera auf einem dicken Rohr ab und ziele auf Kanami. Diese wiederum, bewege ich einen Schritt zurück. Ich deute mit dem Finger auf die nächste Person und zeige auf eine Stelle neben Kanami. Eigentlich dachte ich, dass ich alle einzeln dirigieren muss, aber die haben sich dann alle urplötzlich von selbst in einer Reihe aufgestellt. Ich richte die Kamera aus, so das am Rande noch etwas Platz für mich ist und stelle den Timer auf 10 Sekunden. SHOT! Ah, ganz gut denke ich.
Eine der beiden neuen Mädchen fährt mit dem Bus nachhause. Die andere begleitet uns. Wir gehen den ganzen Weg wieder bis nach Akamon zu diesem seltsamen Restaurant mit dem frittierten Hähnchen. Buh, langweilig!
Auf dem Weg dorthin muss uns Yukari gesehen haben, wie mir später von Victor berichtet wird. Wir halten auch einige Male an, damit ich einen Shot aus der Welt in meine Kamera jagen kann. Ich hoffe das was nettes dabei ist.
Am Restaurant angelangt, stelle ich mein Bike in der Nähe ab und krall mir meinen Rucksack. Wir fahren in den fünften Stock. Falsche Adresse, einen höher. Beim betreten stürmt Kanami gleich nach vorne und ruft die Bedingung herbei. BAM! In die Fresse. Die ist ja total geplättet. Dem langen Lulatsch im Background steht die Enttäuschung über sein eigenes Cosplay sichtlich ins Gesicht geschrieben. Die Konversation nimmt irgendwie kein Ende. Und verstehen tue ich auch kaum etwas. Aber die Bestellung wurde anscheinend schon mal aufgegeben. Halt die Scheibe fest. 650YEN!? Ihr seid wohl wahnsinnig! Ein Uh, BAM! Lasse ich durch den Raum fliegen.
Wir vertilgen unser frittiertes Hähnchen, während die drei Mädchen noch mehr labern und ich noch weniger verstehe. Ab und zu höre ich mal etwas heraus, was wie ein mir bekanntes Vokabular klingt. Neko. Vocaloid, Hasune Miku. Vocaloid? Wo ist mein Notebook!? Ich reiß die Kiste mal schnell hoch und wollte denen mal zeigen, wie Vocaloid eigentlich aussieht. Sie kennen wahrscheinlich nur die fertigen Songs. Doch was ist das? Läuft nicht. Die Aktivierung ist LOST in SPACE. Ach, Scheiße! Ich suche nach dem Image von Vocaloid 2 um den KeyGen einen neuen Key gen zu lassen. Mit dem kann ich das Ganze dann auch wieder aktivieren und einen Demo Text erstellen. In einer ruhigen Sekunde versuche ich den drei…Moment...vier Mädchen, wenn ich die Bedingung mitzähle, das Programm Vocaloid zu zeigen. Mit Erfolg. Kanami möchte, dass ich einen Song erstelle. Mutsukashi desu! Ich lade stattdessen ein Sample und spiele das kurz ab. Alle im Raum erkennen die Stimme wieder. Hasune Miku.
Wir verlassen diesen Ort. Die Bedingung bringt uns wieder bis zur Haustür. Meinen Rucksack fessle ich wieder auf dem Gepäckträger, dann geht es zurück zum EXITpoint 4.
Damn! Auf dem Weg liegt ein langer Kreuzschraubendreher, der jetzt einen neuen Eigentümer gefunden hat. Vielleicht kann ich den irgendwann mal einsetzen.
Als dann nur noch Kanami und die Bedingung übrig sind, und die letzte Möglichkeit besteht, ohne große Umwege zur Basis zurückzukehren verabschiede ich mich von den beiden indem ich ihnen eine gute Nacht wünsche. Ich fahre gerade am TV Tower vorbei, da fällt mir ein, dass Victor heute lange Unterricht hat. Ob er noch da ist? Nach einem kurzen Anruf, kann ich ihn auch noch abfangen und begleite ihn einige Häuserecken weiter. Dann trennen sich unsere Wege. Meiner führt zurück zum Stützpunkt. Dort entledige ich mich meinem Cosplay, bestücke meine Bewaffnung mit Handtuch und Waschlappen neu und begebe mich zum Sento, noch bevor die dicht machen.
Dort angekommen, muss ich feststelle, das die jetzt schon anfangen sauber zu machen. Ich habe schon die Befürchtung, dass ich nicht mehr rein komme. Aber doch. Ich darf noch schnell durch die Anlage sprinten. Und heute ist die alte Frau auch noch großzügig und erlässt mir die 400YEN Eintritt. Wahnsinn! Ich bin heute der letzte im Bad. Schade, keine Yakuza gefunden. Aber das kommt noch!
Ich verlasse das Sento um 2300 und fahre gemächlich zum MC nahe dem Nagoya Castle. Ich versuche meinen Weg mit der Kamera festzuhalten. Ich mag es mit dem Bike zwischen den wartenden Autos durchzufahren. Die armen Schweine….
Im MC schreibe ich den heutigen Bericht. Eigentlich bin ich ja zu müde um noch lange was zu machen, aber ich muss noch etwas tun. Am beten wäre, wenn ich einfach lange genug wach bleibe um gleich beim Morning Stretching anwesend zu sein. Danach kann ich ja immer noch schlafen, besonders wenn das Wetter mies ist. Dann mache ich ja ohnehin nichts. Im MC bin ich von 2316 bis 0410 am Dienstagmorgen.
Memo an mich selbst: Das war heute die erste weibliche Verabredung. Die erste überhaupt…
Neues Video out now
Ich habe gestern in einem Mc Donald mein nächstes Video fertiggestellt.
100 Fotos aus Japan
Nehmt euch Zeit, um es anzusehen...so etwa 12 Minuten!^^
100 Fotos aus Japan
Nehmt euch Zeit, um es anzusehen...so etwa 12 Minuten!^^
Sonntag, 13. Mai 2012
Post an mich selbst
Ich sitze gerade im MC nahe dem Nagoya Castle. Habe gerade ein neues Video (100 Fotos aus Japan) fertiggestellt. Sehe mir gerade Big Jap Life an. Irgendwie kann ich es immer noch nicht glauben, das ich in Japan bin. Das ich an so vielen Orten war. Das erscheint mir alles so weit weg. So wie einmal im Fernsehen gesehen. Aber wenn ich mir das Video ansehe, das ich selber editiert habe, mit meinem eigenen Material, dann überkommt mich so ein eigenartiges Gefühl von unglaublicher Euphorie und Freude. Ich möchte zum nächsten Abenteuer aufbrechen. Das nächste Video editieren. Die nächste Herausforderung suchen. Die nächsten Freunde kennen lernen. Ein neues Risiko ausreizen. Ich scheiß drauf was andere sagen. Mir egal, das ich im Zelt übernachte. Ich bin in Japan und kann solche geilen Videos drehen. Und das macht mir Spaß. BAM! In die Fresse.
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