Mittwoch, 12. März 2014

Japan Survival Kit aktualisiert

Es hat lange gedauert, aber ich habe die Seite "Japan Survival Kit" überarbeitet und mit einer FAQ aufgewertet. Dies ist das Ergebnis aus einem kürzlichem Mailverkehr. Hier soll euch mehr geholfen werden, als in einem Forum.

Ich werde meine Postfächer filzen um weitere Fragen zu finden, die ich bereits einmal beantwortet habe.

Bis Datum

Mittwoch, 5. März 2014

Radreise im August 2014

Heute möchte ich mich an all diejnigen wenden die selber gerne mal eine Radreise durch Japan machen möchten, aber nicht den Mut dazu haben alleine aufzubrechen.

Wenn Ihr im August 2014 für 4 Woche Urlaub machen könnt und etwa 800-900€ für den Flug (Hin- ink. Rückflug) sowie etwa 600€ für den Aufenthalt zusammen sparen könnt, biete ich euch an mit mir zusammen einen Trip zu unternehmen.

Die Reiseroute wird in Absprache genau festgelegt. Die Reisedistanz beträgt pro Tag zwischen 50 und 100km. Je nach Schwierigkeit der Strecke und Wetterlage. Wer sich einen Trip von 1000 bis 1500km mit dem Fahrrad in einem Monat zutraut kann sich gerne bei mir melden. Ich würde mich freuen auf meiner nächsten Reise eine Begleitung zu haben.

Was euch auf diesem Abenteuer erwarten könnte:
Die Reise wird sicherlich nicht leicht. Übernachten im Zelt. Vermutlich nicht jeden Abend baden/duschen wenn wir in den Bergen übernachten. Lange steile Berge hinauf fahren und rasant wieder hinunter. Mäßig beleuchtete Tunnel. Atemberaubende Landschaften. Japan außerhalb der Großstädte. Navigation mit Kompass und Karte. Verpflegung auf das geringste beschränken. Sengende Hitze um die 40°C im Schatten. Rad fahren in der prallen Sonne in kurzer Hose und T-Shirt. Sonnenschutzcreme mit Lichtschutzfaktor 50 und dennoch gebräunte Haut für 6 Monate oder länger. (Bei mir sehe ich den Unterschied seit August noch immer) Volle Speicherkarten und leere Kamerakkus. Viele Menschen in den Städten. Keine Seele auf dem Land. Kommunikation nur in Englisch oder Japanisch. Waschen gelegentlich mit kaltem erfrischendem Wasser im Park. Übernachten unter freiem Himmel. Morgengymnastik mit den Rentnern im Park, wenn man früh genug wach ist. Aufstehen wenn die Sonne lacht. Fahren bei Nacht und chilligen 25C°. Bis zu 16 Stunden im Sattel am Tag. Laufende Meter ein Eis aus dem Convenient Store holen. Pausen in schattigen Plätzen, großartigen Aussichten, interessanten Orten, Sehenswürdigkeiten, Burgen, Ruinen, Restaurants. Wahrscheinlich kein Internet. Telefonieren nach Hause nur wer sich das leisten will. Schreiben von Ansichtskarten. Besichtigungstouren in den Städten. Jeden Ort mit dem Fahrrad erreichen wollen und es auch tun. Ans Aufgeben denken aber doch weiter machen. Fremde Leute kennenlernen. Neue Freundschaften knüpfen. Auf eigene Faust die Gegend erkunden. Auf die japanische Lebensmittel zurückgreifen. Heimweh überwinden. Fahrradpannen meistern. Fotos machen, zeigen, teilen. Videos filmen, editieren, schneiden. Am ende des Tages voller Vorfreude auf die nächste Etape im Schlafsack einschlafen. Wahrscheinlich kein Hostel oder Jugendherberge von innen sehen, es sei ihr könnt euch das leisten. Knallhart mit euren Ersparnissen rechnen. An einen genauen Zeitplan halten. Viellicht bei Regen fahren. und sicherlich noch vieles mehr.
Kurz gesagt. Abenteuer erleben, nicht nur DMAX gucken.

Wenn sich jemand all dies zutraut, hat er bereits die besten Voraussetzungen. Ich würde mich freuen, wenn sich da jemand findet, der mich begleiten würde.

Bis Datum


Donnerstag, 26. September 2013

Nach norden und Osten, und wider nach Süden (Folge 2)

Tag8 – Fortsetzung

Ich sehe mich in der Burg um. Und wie so oft, wird es nicht gern gesehen wenn man hier Fotos macht. Mir ist das ja wie immer egal. Die Action Cam zeichnet alles schön auf. Hehe.^^ In den Vitrinen findet man das übliche Gedöns. Alte Waffen, Rüstungen, Tonscherben, Handwerkszeug, Gemälde, alte Klamotten und uralte Schriftstücke. Ein Museum eben.



Wie in jeder guten Burg gibt es auch hier auf der obersten Etage eine dreidimensionale Karte der Umgebung wie sie zur Zeit der Entstehung der Burg aussah. Also eine Rekonstruktion der frühen Japanischen Landschaft. Solche Modelle finde ich persönlich am interessantesten. Anhand solcher Karten kann man sich besser vor Augen führen welchen Zweck die Burg früher erfüllt hat. Auch wird das alte Stadtbild dargestellt, so wie man es aus den Samurai-Filmen kennt. In der Burg in Nagoya, gibt es auf einer Etage eine nachgebaute Straße aus der Zeit der Samurai. Dort kann man einen Einblick in die Häuser des alten Japans erhaschen. Die Karten sind von Burg zu Burg von unterschiedlicher Qualität. Einige sind aus hochwertigen 3D Plastiken mit vielen Details nachgestellt. Andere bestehen aus einfach Papiergebäuden und andere aus kleinen Holzklötzchen die an alte Häuser erinnern.


Zu guter Letzt kommt natürlich noch der Rundblick über die Stadt von der obersten Etage aus. Einige Burgen haben keinen Rundgang auf der obersten Etage. Nur Fenster oder kleine Balkone. Das finde ich wiederum sehr schade. In der Regel hat man nämlich eine geile Aussicht.


Ich kehre zum Eingang zurück und suche zwischen den Prospekten nach Postkarten. Da ich auf die Schnelle keine finden kann und ich heute noch paar Kilometer reißen will, frage ich einfach nach. Ich frage also den alten Mann an der Tageskasse. Er hat auch welche im Angebot. Allerdings nur in schwarz weiß. Aber Moment mal. Die sind gar nicht so verkehrt. Sie zeigen nämlich das alte Ogaki. Gekauft für 400YEN. Ich setzte meine Reise fort. Die Nächste Burg ist als Ruine gekennzeichnet und ich wollte sie eigentlich links liegen lassen. Aber als ich in einem Mc Donalds halt mache um der Hitze ein wenig zu entfliehen stelle ich fest, das es nur 2km Umweg sind. Die nehme ich dann doch in Kauf. Und da ich ja immer Glück habe, erwartet mich eine nagelneue restaurierte Burg. Man muss sogar seine Schuhe ausziehen. 



Die Burg heißt „Sunomata jo“ und befindet sich an einer ungünstig erreichbaren Lage. Mitten zwischen zwei kleinen Flüssen. Der Eintritt kostet. Der Eintritt kostet 200YEN, wenn ich mir das Schild am Eingang so ansehe. Die Kinder zahlen nur 150YEN. Man möge mich korrigieren, wenn ich etwas Falsches erzähle.


Auch hier wieder alte Waffen und solch Zeug. Auch über die Geschichte der Burg wird berichtet. Luftaufnahmen und alte Fotos zeigen die Burg früher und heute. Gute Rekonstruktion. Die Burg ist ringsherum von Flüssen umgeben. Man hat über zwei Brücken Zugang zur Burg. Eine von denen ist gegenwärtig gesperrt. Mein Weg zurück führt aber nicht über die Fußgängerbrücke. Ich nehme die Schnellstraße.


Ich folge der Straße östlich der Burg nach Norden, zurück zur Route 23 und dann auf die Route 21 nach Osten. Weiter Richtung Gifu. Ich überquere eine lange Brücke und folge der Straße nur noch 5 Kilometer bis ich die nächste Burg erreicht habe. Hier ist allerdings gar nichts mehr zu sehen. Nur noch die Andeutung der Grundmauern. Hier halte ich mich nicht auf und versuche noch die nächste Burg zu erreichen, bevor die um 1800 schließen. Es ist jetzt 1600. Also dann mal los. Es sind noch gute 5km bis dort. Ich nehme die Verfolgung der Route 157 nach Norden zur Route 256 auf. Vorbei am Hauptbahnhof von Gifu City und einer langen Einkaufspassage. Die sieht aber schon reichlich leer gefegt aus. Endzeitstimmung?
Aus der Ferne kann ich ein erstes Foto von der Burg machen. Oben auf dem Berg, links neben der Laterne. Kann man das erkennen?


Ich fahre so dicht wie möglich heran und stoße auf eine Seilbahn. Die Fahrt kostet 800YEN. Ohne mich. Es muss auch einen günstigen Weg nach oben geben. Die Karte sagt es zumindest. Aber ich frage schon mal nach Postkarten, für den Fall, das ich in der Burg keine mehr bekomme. Ich parke mein Bike nahe der Seilbahnstation und sondiere noch einmal die Karte. Die Cola-Flasche nehme ich noch mit. Der Rest bleibt hier unten. Der Weg führt mich zuerst über einige Stufen nach oben zu einer Weggabelung. Karte…..kurzer Weg oder langer Weg? Kurzer. Keine Zeit zum spazieren gehen. OK. Dann mal los. Aber ich habe nicht damit gerechnet, das dieser Weg auch der beschwerlichste ist. Es geht über Stock und Stein steil nach oben. Klettern, kein wandern. Blanker Felsen unter meinen Füßen, keine Sicht zur Burg. Kein GPS-Peilung. Nur die Karte auf der Kamera lässt mich vermuten, ob ich auch wirklich zur Burg vorstoßen kann. Ich kann es aber noch rechtzeitig nach oben schaffen. Um 1725 Ortszeit bin ich bei der Burg. Ich frage, ob ich noch eintreten draf. Kein Problem sagt man mir.


-=Wird fortgesetzt=-

Montag, 9. September 2013

Route 2013


Nach norden und Osten, und wider nach Süden


Tag 7
Der beginnt für mich heute um kurz nach 7. Ich packe mein Zelt zusammen und verlade wieder alles auf dem Bike. Ein kurzer Blick auf den Walkman um die nächsten paar Kilometer auf der Karte zu suchen und dann geht es ab. 


Ich folge der Route 559 weiter am Lake Biwako entlang nach Norden. Nach guten 10 Kilometern verlasse ich die Route 559. Auf meiner Karte ist eine Burg eingetragen. Ich begebe mich möglichst nahe zu dem Punkt auf der Karte. Ich komme zu einem bewaldeten Hügel. Von hier aus muss ich zu Fuß weiter.


Wie ich auf meinem Weg durch das Dickicht feststelle, ist von der Burg allerdings nichts mehr übrig. Schade um die Zeit. Nach dieser herben Niederlage folge ich der Straße weiter in die kleine Stadt hinein. An einem Gusto mache ich halt für ein Frühstück.

Nach dem Frühstück folge ich der Route 2 aus „Omihachiman“ weiter nach Norden Richtung Hikone. Unterwegs passiere ich eine weitere Burgruine. Azuchi Castle. Da hier bei diesem Bruchstück der japanischen Geschichte aber Eintritt in Höhe von 500YEN verlangt wird, überspringe ich dieses Gelumpe. Ist es mir nun echt nicht wert, da es hier ja nicht mehr viel u sehen gibt. Ich folge der Route 2 also direkt weiter zur Burg Hikone. Die Straße ist absolut flach. Die Sonne ballert mit 47°C ordentlich vom Himmel. Keine Wolke, kein Wind. Perfektes Wetter zum Fahrrad fahren.


Nach etlichen Kilometern erreiche ich die Burg Hikone. Die Burg wurde bereits rekonstruiert und das Gelände ist groß. Ich halte an einem Eingang an und greife mir meine Kamera und mein Kleingeld. Den Rest lasse ich einfach unabgeschlossen dort unten stehen. Der Eintritt kostet geschlagene 600YEN. Oh man. Aber hier lohnt es sich wenigstens. Ich sehe mich in aller Eile in der Burg um, auch wenn es Sau warm ist, muss ich mich beeilen, damit ich heute noch paar Kilometer reißen kann. Maibara ist mein nächstes Ziel.

Nach einem komplettem Rundgang und einigen guten Fotos verlasse ich die Burg und setzte meinen Weg auf der Route2 Richtung Maibara fort. Ich folge der Route 2 noch etwa 12 Kilometer biss ich mein heutiges Ziel erreicht habe. Es ist bereits dunkel geworden als ich die „Burg Nagahama“ erreiche und ich suche in der Nähe der Burg ein geeigneten Platz für mein Zelt.


Tag 8.
Da sich die Öffnungszeiten der Burg außerhalb meiner Abreisezeiten befindet (open 0900) belasse ich es dabei, die Burg von außen gesehen zu haben und reiße mein Zelt um 0609 ab. Ich verlasse die Stadt Richtung Osten und navigiere zur Route 509 welche mich auf die Route 365 Richtung Gifu führt.

Die Stadt kann ich zügig hinter mir lassen. Nach einer kleinen Hügelkette auf der Route 509 komme ich wieder flott voran. Die Route 365 lässt sich gut fahren. Nur ein kurzer Anstieg und dann geht es ab. Ich schleiche mich sogar an einer Baustelle vorbei und ignoriere das hektische Gefuchtel der Bauarbeiter die mich auf den Radweg umleiten wollen. Vergesst es Leute! Bei der rasanten Abfahrt hätte ich um ein Haar die Abfahrt zur Route 2 verpasst. Die Route 365 führt nach der Hügelkette weiter nach Süden. Ich möchte aber weiter nach Osten, Richtung Gifu.

Ich kann nun der Route 21 in aller „Ruhe „ zur nächsten Burg auf der Karte folgen. Das Gelände ist flach und die Straße in TOP Zustand. So macht das biken Spaß. Ich bin vielleicht 15km auf der Route 21 unterwegs, da muss ich sich auch schon wieder verlassen. Nur ein kurzer Seitensprung zur Burg in Ogaki. Der Eintritt ist lächerlich. 100Yen.


-=Wird fortgesetzt=-


Mittwoch, 28. August 2013

Letzter Stanort

Hier ein kurzer Post von dem Walkman, welchen ich auch zur Navigation nutze.

Ich befinde mich jetzt auf dem Flughafen in Narita. Fahrrad und all mein Zeug ist verpackt. Mein Koffer besteht aus zwei oder drei Pappkartons. So genau kann ich das nicht sagen, da die mit viel Panzertape und Frischhaltefolie zusammengehalten werden. Das bike habe ich recht klein bekommen. Hat mich  ueber drei Stunden gekostet alles einzuwickeln. Foto spaeter. Bei meinem Koffer bin ich mir nicht sicher, ob der etwas zu hoch ist. Ich lasse ihn oben offen fuer den Falll. Dann nehme ich was raus und schlage einmal oben rauf. Dann sollte das passen.

Ich muss jetzt noch etwas ueber 15 Stunden warten bis mein Flug geht. Bis dahin werde ich neben einer Steckdose sitzen und das hiesige Internet anzapfen. Dann schaffe ich es villeicht doch noch einen ordentlichen Post zu schreiben.

Bis Datum.

Montag, 12. August 2013

Tag 1
Ankunft in Nagoya um etwa 0800 Ortszeit.
Ich fahre mit dem Zug weiter zum Stadtzentrum. Dort steige ich um in die U-Bahn und fahre in die Nöhe von mein Bike steht.

Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeiugt kommt mir diese drückende feuchte warme Luft entgegen. Und auf einen Schlacg wurde mir klar, das ich wieder in Japan bin. Nicht mal ein Jahr nachdem ich es verlassen habe.

Ich suche im Keller nac hmeinem Bike. Finde es auch schnell. Allerding ohne Gepäckträger. MIST: Jetzt muss ich mir erst von einem alten Bike einen abbauen. Ich fange also an alle Teile wieder festzusrauben und bei einem heruntergekommenem Bike welches schon einen Sticker drauf hat abzubauen. Nach etwa zwei Stunden bin ich mit allem fertig und kann los.

An diesem Donnerstag Abend fahre ich nur noch etwas herrum, auf der Suche nach einem kleinen Kreuzschlitz Schraubendreher. Der Zoom meiner Kamera haut nicht hin. Der Regler unter der Kappe ist nicht in der richtigen Position. das muss ich fixen. Es ist mir nicht aufgefallen, das der Zoom nicht geht, als ich die Kamere vorgestern offen hatte um sie zu saubern. Am Abend mein Zelt im Meijo Park auf.

Tag 2
Am morgen wache ich um 0530 auf. Ich habe die Nacht brauchbar hinter mir gebracht. Ich gehe zur Parkmitte wo schon die erste Leute stehen. Ich mus zugeben, das mich doch die meisten sofort wiedererkennen. Warscheinlich nicht zuletzt wegen dem Fuchschwanz. Nach dem Morningstretching mache ich mivh auf dem Weg ein wenig die Zeit tot zu schlagen. Ich bin auf der Suche nach einem Geschäft das Schuluniformen vertreibt. Auch in dem Cosplay Geschäft sehe ich mich noch mal um. Ic hweiß das ich noch mal nach Nagoya kommen muss. Also belasse ic hes nur bei der Suchen und kaufe nichts. Ich muss es sonst nur unnötig mitschleppen.

Gegen Nachmittag fahre ich zum Sento. Dort stelle ich fest das die eine Tasche anfängt abzureisen. das muss ich fixen. Wie gut das ich ein Seil dabei habe. Nach dem Besuch im Sento fahre ich unter die große Autobahnbrücke. Dort ist ein kleiner Park. Dort kann ich in aller Ruhe die Reperatur der Fahrradtasche vornehmen.

Danach mache ich mich auf dem Weg zum Nagoya TV-Tower. Dort treffe ich einnen Japaner vom letzten Jahr wieder. Ich gehe mit im etwas essen und unterhalten uns ein wenig. Sein Englisch ist schon sehr gut. Mein Japanisch aber nicht!^^

In der Nacht um etwa 2310 fahre ich mit dem  Bike schon zum ersten Ziel auf meiner karte. Hart am Wind. Aber Nachts kommt man leichter aus der Großstadt raus.

Tag 3
Am nächsten Morgen, als die Sonne aufgeht höre ich in einer Seitenstraße einen heiden Lärm. Dort wirde gerade ein Fest veranstaltet. Nur ein kleines, denke ich mal. Aber dennoch gut anzusehen.
Ich habe mein Ziel erreicht. Bin aber etwas mühde. Da es ja schon sonnenaufgang ist, greife ich mir den Schlafsack und roll den einfach im Schatten von einem Baum auf einer wiese aus und hau mich dort für einige Stunsden zum pennen hin.

Auf dem Platz macht sie Bewegung breit. Einige alte Leute spielen Kroket oder sowas auf derm Rasen. Ich bin wieder wach und pack den Schlafsack zusammen um mir die Burg anzusehen. Langweiligerweise muss ich feststellen das hier nur ein kleiner Turm steht und sonst nur noc hdie Grundmauern erhalten sind. Auf gehts zur nächsten Anlage.

Ich erreiche mein nächstes ziel (Kameyama Castle) gegen 1631 Ortszeit. Ich habe mir von der Burg eigentlich mehr erwartet. Ich mache aber dennoch eine längere Pause und reiße dann die Strecke bis nach Iga Ueno durch. Ich fahre die bekannte Route 25  durch die Berge lang.

Sobald die hinter mir sind, geht es nur noch bergab. Die Sonne geht unter und es wird kühler. Was für ein Glück. Da kann ich noch ma lrichtig viele Kilometerreißen. Ich erreiche meine finale Station an diesem Tag um 2121 Ortszeit. Ich bau mein Zelt neben einem Reißfeld mitten in der Nacht auf. Reicht vollkommen aus.

Tag 4
Ich bin diesmla etwas schnelle. Auf dem Weg nach Nara benutze ich diesmal eine andere Route, Die ist recht flach und ich mache ordentlich Kilometer, auch wenn wir hier 45°C haben. Es sind nur noch etwa 30km bis zu Adam. Als ich ein Schild mit der Aufschrift Nara lese, biege ic hdorthin ab. Fehler. Das ist Landstraße und die ist wieder bergig. Ich muss teilweise lange schieben. Und dabei habe ich jetzt schon weniger Zeugs mit.

Ich erreiche den Nara Park um 1315Ortszeit. Nicht schlecht. Die letzten 10km waren nur bergab. So macht das Spaß. Immer schon laufen lassen. Die Autos haben teilweise schiß mich zu überholen, weil ich so die berge runterrase. ImNara Park mache ich eine längere Pause. Tanke Wasser, wasche mir den Schweiß von Arme undBeine und fahre dann zu Adams Wohnung. Ic hmuss garnicht lange dort warten, dann erscheint Adam auch schon. Am Abend fahren wir noch mal zum Bike Shop. Die Mitarbeiter sind begeistert, das ich noch mal vorbei komme. Noch dazu mit dem selbem Bike. Hammer. Ein weiter Bekanter von Adam taucht auf. Zusammen fahren wir ein wenig durch das nächtliche Nara.

Gegen Mitternacht machen wir uns auf den  Heimweg...

Memo an mich selbst:
Ich sitze gerade bei Victor in der Schule und schreibe diesen Post. 1945 Ortszeit. Es fühöt sich für mich nicht an, als wäre ich in einem fremden Land. Es ist viel mehr, als ob ich zu Besuch beim Nachbarn bin. Selbst als ich in mir total fremden Regionen unterwegs war, kahm mir dennoch alles sehr vertraut vor.

Tag 5
Adam und ich sitzen noch in einer Kneipe. Der andere Bekannte ist schon lange abgehauen. Ich bewege  Adam dazu, das wir uns etwas schlafen legen und die Kameraakkus laden sollten. Er sieht es ein. Denn heute wollen wir nach Nara Dreamland fahren. Um 0400 weckt er mich und fragt ob wir los wollen. Ich sage, eine Halbe Stunde noch. Er fragt dann wieder ob wir wirklich los wollen. Er ist noch müde. Als ich frage wie es morgen aussieht und er sagt, das ich morgen alleine dort hin gehen müsste, sprachng ich auf und sagte, das wir jetzt losfahren.

Um etwa 0600 waren wir dann auf dem Gelände von Nara Dreamland. Wir halten uns gute 2 Stunden dort auf. Beeindrucken. Wir machen uns unbemerkt vom Acker. Adam wertet seine Fotos gleich aus, während ich mich erstmal wieder aufs Ohr haue. Am Nachmittag fange ich dann auch mit dem aussortieren an.

Am Abend fahre ich noch eine Runde durch Nara und besichtige das "To Kai" das hier in den großen Parks veranstaltet wird. Da sind Bilder die aus vielen tausenden Teliochtern gemalt werden. Jede Menge Arbeit. Besonders weil es am selben Abend auf und wieder abgebaut wird.

Tag 6
Ich verlasse Nara Richtung Norden. Ich möchte nach Fushimi um mir die dortige Burg anzusehen. Dieses Jahr wird eine regelrechte Castle Rally aus meinem Urlaub.
Ich sehe des öfteren auf den Walkman um den Weg festzustellen. Es gibt auf der Route keine Berge die ich hoch muss, aber die Routenführung ist eswas verwirrend. Ich erreiche mein vermutetes Zeil um 1213. Es ist aber nicht die Burg, sondern eine Grabstätte für einen alten japanischen Herscher der von einem Samurai kalt gemacht wurde, wie mir ein alter Japaner berichtet den ich auf dem Weg auf den Hügel treffe.

Die Burg ist etwas weiter nördlich von dem Hügelgrab aufgestellt. Sie wurde recontruiert, ist aber wohl nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Burg gefällt mir. Sie hat irgendwie eine andere Farbe als die meisten die ich bisher gesehen habe. Nach dem Besuch geht es wieder an die Navigation. Ich muss weiter nach Otsu. Dort gibt es zwei Burgruinen die auf meiner Liste stehen. Um dort hinzugelangen muss ich zwischen zwei Bergketten durch. Ist aber eine große Sache.

Auf der anderen Seite erreiche ich die Route 1 erneut. Ich habe diese Straße bereits benutzt, als ich letztes Jahr nach Kyoto gefahren bin. Es geht zunächst einen langen weg nach oben, aber dann follgt eine genauso lange Abfahrt. Ein Fahrradfahre will ein Rennen. Das kann er haben. Ich zihe ich natürlich ab. Aber an der roten Ampel, geht er einfach drüber. Das bekommt im aber nicht, denn ich überhole ihn wieder. Muhahhahahahaaa.

Ich habe die Ruinen erreicht. Es gibt ausser einigen Fundamenten nichts zu sehen. Schade. Aber ich kann sagen, das ich da war. Ich überlege, ob ich zuerst bei dem MC dort vorne rein gehen soll, oder ob ich noch bis zum verlassenem Riesenrad durchzihe. Ich zieh durch.

Ich reiße auch noch die lange Brücke weg die über den See führt. Auf dem Weg nach oben überholt mich ein Japaner auf einem MTB. Keine Chance für ihn. Ich häng mich richtig rein und gebe vollgas. Noch auf dem Weg nach üben überhole ich ihn. Auf der anderen Seite muss ich aber für ein letztes Foto anhalten.

Ich folge noch einige Zeit der Route dem Fluss entlang bis ich einen Badestrand finde. Dort bleibe ich für die Nacht. Drei Japaner machen noch Party. Einer von ihnen macht noch ein Fotovon mir und meinem Bike.