Donnerstag, 26. September 2013

Nach norden und Osten, und wider nach Süden (Folge 2)

Tag8 – Fortsetzung

Ich sehe mich in der Burg um. Und wie so oft, wird es nicht gern gesehen wenn man hier Fotos macht. Mir ist das ja wie immer egal. Die Action Cam zeichnet alles schön auf. Hehe.^^ In den Vitrinen findet man das übliche Gedöns. Alte Waffen, Rüstungen, Tonscherben, Handwerkszeug, Gemälde, alte Klamotten und uralte Schriftstücke. Ein Museum eben.



Wie in jeder guten Burg gibt es auch hier auf der obersten Etage eine dreidimensionale Karte der Umgebung wie sie zur Zeit der Entstehung der Burg aussah. Also eine Rekonstruktion der frühen Japanischen Landschaft. Solche Modelle finde ich persönlich am interessantesten. Anhand solcher Karten kann man sich besser vor Augen führen welchen Zweck die Burg früher erfüllt hat. Auch wird das alte Stadtbild dargestellt, so wie man es aus den Samurai-Filmen kennt. In der Burg in Nagoya, gibt es auf einer Etage eine nachgebaute Straße aus der Zeit der Samurai. Dort kann man einen Einblick in die Häuser des alten Japans erhaschen. Die Karten sind von Burg zu Burg von unterschiedlicher Qualität. Einige sind aus hochwertigen 3D Plastiken mit vielen Details nachgestellt. Andere bestehen aus einfach Papiergebäuden und andere aus kleinen Holzklötzchen die an alte Häuser erinnern.


Zu guter Letzt kommt natürlich noch der Rundblick über die Stadt von der obersten Etage aus. Einige Burgen haben keinen Rundgang auf der obersten Etage. Nur Fenster oder kleine Balkone. Das finde ich wiederum sehr schade. In der Regel hat man nämlich eine geile Aussicht.


Ich kehre zum Eingang zurück und suche zwischen den Prospekten nach Postkarten. Da ich auf die Schnelle keine finden kann und ich heute noch paar Kilometer reißen will, frage ich einfach nach. Ich frage also den alten Mann an der Tageskasse. Er hat auch welche im Angebot. Allerdings nur in schwarz weiß. Aber Moment mal. Die sind gar nicht so verkehrt. Sie zeigen nämlich das alte Ogaki. Gekauft für 400YEN. Ich setzte meine Reise fort. Die Nächste Burg ist als Ruine gekennzeichnet und ich wollte sie eigentlich links liegen lassen. Aber als ich in einem Mc Donalds halt mache um der Hitze ein wenig zu entfliehen stelle ich fest, das es nur 2km Umweg sind. Die nehme ich dann doch in Kauf. Und da ich ja immer Glück habe, erwartet mich eine nagelneue restaurierte Burg. Man muss sogar seine Schuhe ausziehen. 



Die Burg heißt „Sunomata jo“ und befindet sich an einer ungünstig erreichbaren Lage. Mitten zwischen zwei kleinen Flüssen. Der Eintritt kostet. Der Eintritt kostet 200YEN, wenn ich mir das Schild am Eingang so ansehe. Die Kinder zahlen nur 150YEN. Man möge mich korrigieren, wenn ich etwas Falsches erzähle.


Auch hier wieder alte Waffen und solch Zeug. Auch über die Geschichte der Burg wird berichtet. Luftaufnahmen und alte Fotos zeigen die Burg früher und heute. Gute Rekonstruktion. Die Burg ist ringsherum von Flüssen umgeben. Man hat über zwei Brücken Zugang zur Burg. Eine von denen ist gegenwärtig gesperrt. Mein Weg zurück führt aber nicht über die Fußgängerbrücke. Ich nehme die Schnellstraße.


Ich folge der Straße östlich der Burg nach Norden, zurück zur Route 23 und dann auf die Route 21 nach Osten. Weiter Richtung Gifu. Ich überquere eine lange Brücke und folge der Straße nur noch 5 Kilometer bis ich die nächste Burg erreicht habe. Hier ist allerdings gar nichts mehr zu sehen. Nur noch die Andeutung der Grundmauern. Hier halte ich mich nicht auf und versuche noch die nächste Burg zu erreichen, bevor die um 1800 schließen. Es ist jetzt 1600. Also dann mal los. Es sind noch gute 5km bis dort. Ich nehme die Verfolgung der Route 157 nach Norden zur Route 256 auf. Vorbei am Hauptbahnhof von Gifu City und einer langen Einkaufspassage. Die sieht aber schon reichlich leer gefegt aus. Endzeitstimmung?
Aus der Ferne kann ich ein erstes Foto von der Burg machen. Oben auf dem Berg, links neben der Laterne. Kann man das erkennen?


Ich fahre so dicht wie möglich heran und stoße auf eine Seilbahn. Die Fahrt kostet 800YEN. Ohne mich. Es muss auch einen günstigen Weg nach oben geben. Die Karte sagt es zumindest. Aber ich frage schon mal nach Postkarten, für den Fall, das ich in der Burg keine mehr bekomme. Ich parke mein Bike nahe der Seilbahnstation und sondiere noch einmal die Karte. Die Cola-Flasche nehme ich noch mit. Der Rest bleibt hier unten. Der Weg führt mich zuerst über einige Stufen nach oben zu einer Weggabelung. Karte…..kurzer Weg oder langer Weg? Kurzer. Keine Zeit zum spazieren gehen. OK. Dann mal los. Aber ich habe nicht damit gerechnet, das dieser Weg auch der beschwerlichste ist. Es geht über Stock und Stein steil nach oben. Klettern, kein wandern. Blanker Felsen unter meinen Füßen, keine Sicht zur Burg. Kein GPS-Peilung. Nur die Karte auf der Kamera lässt mich vermuten, ob ich auch wirklich zur Burg vorstoßen kann. Ich kann es aber noch rechtzeitig nach oben schaffen. Um 1725 Ortszeit bin ich bei der Burg. Ich frage, ob ich noch eintreten draf. Kein Problem sagt man mir.


-=Wird fortgesetzt=-

Montag, 9. September 2013

Route 2013


Nach norden und Osten, und wider nach Süden


Tag 7
Der beginnt für mich heute um kurz nach 7. Ich packe mein Zelt zusammen und verlade wieder alles auf dem Bike. Ein kurzer Blick auf den Walkman um die nächsten paar Kilometer auf der Karte zu suchen und dann geht es ab. 


Ich folge der Route 559 weiter am Lake Biwako entlang nach Norden. Nach guten 10 Kilometern verlasse ich die Route 559. Auf meiner Karte ist eine Burg eingetragen. Ich begebe mich möglichst nahe zu dem Punkt auf der Karte. Ich komme zu einem bewaldeten Hügel. Von hier aus muss ich zu Fuß weiter.


Wie ich auf meinem Weg durch das Dickicht feststelle, ist von der Burg allerdings nichts mehr übrig. Schade um die Zeit. Nach dieser herben Niederlage folge ich der Straße weiter in die kleine Stadt hinein. An einem Gusto mache ich halt für ein Frühstück.

Nach dem Frühstück folge ich der Route 2 aus „Omihachiman“ weiter nach Norden Richtung Hikone. Unterwegs passiere ich eine weitere Burgruine. Azuchi Castle. Da hier bei diesem Bruchstück der japanischen Geschichte aber Eintritt in Höhe von 500YEN verlangt wird, überspringe ich dieses Gelumpe. Ist es mir nun echt nicht wert, da es hier ja nicht mehr viel u sehen gibt. Ich folge der Route 2 also direkt weiter zur Burg Hikone. Die Straße ist absolut flach. Die Sonne ballert mit 47°C ordentlich vom Himmel. Keine Wolke, kein Wind. Perfektes Wetter zum Fahrrad fahren.


Nach etlichen Kilometern erreiche ich die Burg Hikone. Die Burg wurde bereits rekonstruiert und das Gelände ist groß. Ich halte an einem Eingang an und greife mir meine Kamera und mein Kleingeld. Den Rest lasse ich einfach unabgeschlossen dort unten stehen. Der Eintritt kostet geschlagene 600YEN. Oh man. Aber hier lohnt es sich wenigstens. Ich sehe mich in aller Eile in der Burg um, auch wenn es Sau warm ist, muss ich mich beeilen, damit ich heute noch paar Kilometer reißen kann. Maibara ist mein nächstes Ziel.

Nach einem komplettem Rundgang und einigen guten Fotos verlasse ich die Burg und setzte meinen Weg auf der Route2 Richtung Maibara fort. Ich folge der Route 2 noch etwa 12 Kilometer biss ich mein heutiges Ziel erreicht habe. Es ist bereits dunkel geworden als ich die „Burg Nagahama“ erreiche und ich suche in der Nähe der Burg ein geeigneten Platz für mein Zelt.


Tag 8.
Da sich die Öffnungszeiten der Burg außerhalb meiner Abreisezeiten befindet (open 0900) belasse ich es dabei, die Burg von außen gesehen zu haben und reiße mein Zelt um 0609 ab. Ich verlasse die Stadt Richtung Osten und navigiere zur Route 509 welche mich auf die Route 365 Richtung Gifu führt.

Die Stadt kann ich zügig hinter mir lassen. Nach einer kleinen Hügelkette auf der Route 509 komme ich wieder flott voran. Die Route 365 lässt sich gut fahren. Nur ein kurzer Anstieg und dann geht es ab. Ich schleiche mich sogar an einer Baustelle vorbei und ignoriere das hektische Gefuchtel der Bauarbeiter die mich auf den Radweg umleiten wollen. Vergesst es Leute! Bei der rasanten Abfahrt hätte ich um ein Haar die Abfahrt zur Route 2 verpasst. Die Route 365 führt nach der Hügelkette weiter nach Süden. Ich möchte aber weiter nach Osten, Richtung Gifu.

Ich kann nun der Route 21 in aller „Ruhe „ zur nächsten Burg auf der Karte folgen. Das Gelände ist flach und die Straße in TOP Zustand. So macht das biken Spaß. Ich bin vielleicht 15km auf der Route 21 unterwegs, da muss ich sich auch schon wieder verlassen. Nur ein kurzer Seitensprung zur Burg in Ogaki. Der Eintritt ist lächerlich. 100Yen.


-=Wird fortgesetzt=-


Mittwoch, 28. August 2013

Letzter Stanort

Hier ein kurzer Post von dem Walkman, welchen ich auch zur Navigation nutze.

Ich befinde mich jetzt auf dem Flughafen in Narita. Fahrrad und all mein Zeug ist verpackt. Mein Koffer besteht aus zwei oder drei Pappkartons. So genau kann ich das nicht sagen, da die mit viel Panzertape und Frischhaltefolie zusammengehalten werden. Das bike habe ich recht klein bekommen. Hat mich  ueber drei Stunden gekostet alles einzuwickeln. Foto spaeter. Bei meinem Koffer bin ich mir nicht sicher, ob der etwas zu hoch ist. Ich lasse ihn oben offen fuer den Falll. Dann nehme ich was raus und schlage einmal oben rauf. Dann sollte das passen.

Ich muss jetzt noch etwas ueber 15 Stunden warten bis mein Flug geht. Bis dahin werde ich neben einer Steckdose sitzen und das hiesige Internet anzapfen. Dann schaffe ich es villeicht doch noch einen ordentlichen Post zu schreiben.

Bis Datum.

Montag, 12. August 2013

Tag 1
Ankunft in Nagoya um etwa 0800 Ortszeit.
Ich fahre mit dem Zug weiter zum Stadtzentrum. Dort steige ich um in die U-Bahn und fahre in die Nöhe von mein Bike steht.

Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeiugt kommt mir diese drückende feuchte warme Luft entgegen. Und auf einen Schlacg wurde mir klar, das ich wieder in Japan bin. Nicht mal ein Jahr nachdem ich es verlassen habe.

Ich suche im Keller nac hmeinem Bike. Finde es auch schnell. Allerding ohne Gepäckträger. MIST: Jetzt muss ich mir erst von einem alten Bike einen abbauen. Ich fange also an alle Teile wieder festzusrauben und bei einem heruntergekommenem Bike welches schon einen Sticker drauf hat abzubauen. Nach etwa zwei Stunden bin ich mit allem fertig und kann los.

An diesem Donnerstag Abend fahre ich nur noch etwas herrum, auf der Suche nach einem kleinen Kreuzschlitz Schraubendreher. Der Zoom meiner Kamera haut nicht hin. Der Regler unter der Kappe ist nicht in der richtigen Position. das muss ich fixen. Es ist mir nicht aufgefallen, das der Zoom nicht geht, als ich die Kamere vorgestern offen hatte um sie zu saubern. Am Abend mein Zelt im Meijo Park auf.

Tag 2
Am morgen wache ich um 0530 auf. Ich habe die Nacht brauchbar hinter mir gebracht. Ich gehe zur Parkmitte wo schon die erste Leute stehen. Ich mus zugeben, das mich doch die meisten sofort wiedererkennen. Warscheinlich nicht zuletzt wegen dem Fuchschwanz. Nach dem Morningstretching mache ich mivh auf dem Weg ein wenig die Zeit tot zu schlagen. Ich bin auf der Suche nach einem Geschäft das Schuluniformen vertreibt. Auch in dem Cosplay Geschäft sehe ich mich noch mal um. Ic hweiß das ich noch mal nach Nagoya kommen muss. Also belasse ic hes nur bei der Suchen und kaufe nichts. Ich muss es sonst nur unnötig mitschleppen.

Gegen Nachmittag fahre ich zum Sento. Dort stelle ich fest das die eine Tasche anfängt abzureisen. das muss ich fixen. Wie gut das ich ein Seil dabei habe. Nach dem Besuch im Sento fahre ich unter die große Autobahnbrücke. Dort ist ein kleiner Park. Dort kann ich in aller Ruhe die Reperatur der Fahrradtasche vornehmen.

Danach mache ich mich auf dem Weg zum Nagoya TV-Tower. Dort treffe ich einnen Japaner vom letzten Jahr wieder. Ich gehe mit im etwas essen und unterhalten uns ein wenig. Sein Englisch ist schon sehr gut. Mein Japanisch aber nicht!^^

In der Nacht um etwa 2310 fahre ich mit dem  Bike schon zum ersten Ziel auf meiner karte. Hart am Wind. Aber Nachts kommt man leichter aus der Großstadt raus.

Tag 3
Am nächsten Morgen, als die Sonne aufgeht höre ich in einer Seitenstraße einen heiden Lärm. Dort wirde gerade ein Fest veranstaltet. Nur ein kleines, denke ich mal. Aber dennoch gut anzusehen.
Ich habe mein Ziel erreicht. Bin aber etwas mühde. Da es ja schon sonnenaufgang ist, greife ich mir den Schlafsack und roll den einfach im Schatten von einem Baum auf einer wiese aus und hau mich dort für einige Stunsden zum pennen hin.

Auf dem Platz macht sie Bewegung breit. Einige alte Leute spielen Kroket oder sowas auf derm Rasen. Ich bin wieder wach und pack den Schlafsack zusammen um mir die Burg anzusehen. Langweiligerweise muss ich feststellen das hier nur ein kleiner Turm steht und sonst nur noc hdie Grundmauern erhalten sind. Auf gehts zur nächsten Anlage.

Ich erreiche mein nächstes ziel (Kameyama Castle) gegen 1631 Ortszeit. Ich habe mir von der Burg eigentlich mehr erwartet. Ich mache aber dennoch eine längere Pause und reiße dann die Strecke bis nach Iga Ueno durch. Ich fahre die bekannte Route 25  durch die Berge lang.

Sobald die hinter mir sind, geht es nur noch bergab. Die Sonne geht unter und es wird kühler. Was für ein Glück. Da kann ich noch ma lrichtig viele Kilometerreißen. Ich erreiche meine finale Station an diesem Tag um 2121 Ortszeit. Ich bau mein Zelt neben einem Reißfeld mitten in der Nacht auf. Reicht vollkommen aus.

Tag 4
Ich bin diesmla etwas schnelle. Auf dem Weg nach Nara benutze ich diesmal eine andere Route, Die ist recht flach und ich mache ordentlich Kilometer, auch wenn wir hier 45°C haben. Es sind nur noch etwa 30km bis zu Adam. Als ich ein Schild mit der Aufschrift Nara lese, biege ic hdorthin ab. Fehler. Das ist Landstraße und die ist wieder bergig. Ich muss teilweise lange schieben. Und dabei habe ich jetzt schon weniger Zeugs mit.

Ich erreiche den Nara Park um 1315Ortszeit. Nicht schlecht. Die letzten 10km waren nur bergab. So macht das Spaß. Immer schon laufen lassen. Die Autos haben teilweise schiß mich zu überholen, weil ich so die berge runterrase. ImNara Park mache ich eine längere Pause. Tanke Wasser, wasche mir den Schweiß von Arme undBeine und fahre dann zu Adams Wohnung. Ic hmuss garnicht lange dort warten, dann erscheint Adam auch schon. Am Abend fahren wir noch mal zum Bike Shop. Die Mitarbeiter sind begeistert, das ich noch mal vorbei komme. Noch dazu mit dem selbem Bike. Hammer. Ein weiter Bekanter von Adam taucht auf. Zusammen fahren wir ein wenig durch das nächtliche Nara.

Gegen Mitternacht machen wir uns auf den  Heimweg...

Memo an mich selbst:
Ich sitze gerade bei Victor in der Schule und schreibe diesen Post. 1945 Ortszeit. Es fühöt sich für mich nicht an, als wäre ich in einem fremden Land. Es ist viel mehr, als ob ich zu Besuch beim Nachbarn bin. Selbst als ich in mir total fremden Regionen unterwegs war, kahm mir dennoch alles sehr vertraut vor.

Tag 5
Adam und ich sitzen noch in einer Kneipe. Der andere Bekannte ist schon lange abgehauen. Ich bewege  Adam dazu, das wir uns etwas schlafen legen und die Kameraakkus laden sollten. Er sieht es ein. Denn heute wollen wir nach Nara Dreamland fahren. Um 0400 weckt er mich und fragt ob wir los wollen. Ich sage, eine Halbe Stunde noch. Er fragt dann wieder ob wir wirklich los wollen. Er ist noch müde. Als ich frage wie es morgen aussieht und er sagt, das ich morgen alleine dort hin gehen müsste, sprachng ich auf und sagte, das wir jetzt losfahren.

Um etwa 0600 waren wir dann auf dem Gelände von Nara Dreamland. Wir halten uns gute 2 Stunden dort auf. Beeindrucken. Wir machen uns unbemerkt vom Acker. Adam wertet seine Fotos gleich aus, während ich mich erstmal wieder aufs Ohr haue. Am Nachmittag fange ich dann auch mit dem aussortieren an.

Am Abend fahre ich noch eine Runde durch Nara und besichtige das "To Kai" das hier in den großen Parks veranstaltet wird. Da sind Bilder die aus vielen tausenden Teliochtern gemalt werden. Jede Menge Arbeit. Besonders weil es am selben Abend auf und wieder abgebaut wird.

Tag 6
Ich verlasse Nara Richtung Norden. Ich möchte nach Fushimi um mir die dortige Burg anzusehen. Dieses Jahr wird eine regelrechte Castle Rally aus meinem Urlaub.
Ich sehe des öfteren auf den Walkman um den Weg festzustellen. Es gibt auf der Route keine Berge die ich hoch muss, aber die Routenführung ist eswas verwirrend. Ich erreiche mein vermutetes Zeil um 1213. Es ist aber nicht die Burg, sondern eine Grabstätte für einen alten japanischen Herscher der von einem Samurai kalt gemacht wurde, wie mir ein alter Japaner berichtet den ich auf dem Weg auf den Hügel treffe.

Die Burg ist etwas weiter nördlich von dem Hügelgrab aufgestellt. Sie wurde recontruiert, ist aber wohl nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Burg gefällt mir. Sie hat irgendwie eine andere Farbe als die meisten die ich bisher gesehen habe. Nach dem Besuch geht es wieder an die Navigation. Ich muss weiter nach Otsu. Dort gibt es zwei Burgruinen die auf meiner Liste stehen. Um dort hinzugelangen muss ich zwischen zwei Bergketten durch. Ist aber eine große Sache.

Auf der anderen Seite erreiche ich die Route 1 erneut. Ich habe diese Straße bereits benutzt, als ich letztes Jahr nach Kyoto gefahren bin. Es geht zunächst einen langen weg nach oben, aber dann follgt eine genauso lange Abfahrt. Ein Fahrradfahre will ein Rennen. Das kann er haben. Ich zihe ich natürlich ab. Aber an der roten Ampel, geht er einfach drüber. Das bekommt im aber nicht, denn ich überhole ihn wieder. Muhahhahahahaaa.

Ich habe die Ruinen erreicht. Es gibt ausser einigen Fundamenten nichts zu sehen. Schade. Aber ich kann sagen, das ich da war. Ich überlege, ob ich zuerst bei dem MC dort vorne rein gehen soll, oder ob ich noch bis zum verlassenem Riesenrad durchzihe. Ich zieh durch.

Ich reiße auch noch die lange Brücke weg die über den See führt. Auf dem Weg nach oben überholt mich ein Japaner auf einem MTB. Keine Chance für ihn. Ich häng mich richtig rein und gebe vollgas. Noch auf dem Weg nach üben überhole ich ihn. Auf der anderen Seite muss ich aber für ein letztes Foto anhalten.

Ich folge noch einige Zeit der Route dem Fluss entlang bis ich einen Badestrand finde. Dort bleibe ich für die Nacht. Drei Japaner machen noch Party. Einer von ihnen macht noch ein Fotovon mir und meinem Bike.

Samstag, 6. Juli 2013

Auf zur nächsten Runde



Ehm, wo soll ich anfangen…..ich habe ja den bisherigen Blog nicht vervollständigt. ABER, das spielt vorerst keine Rolle. Ich erzähle nur kurz die letzten Wege meiner Reise.
Ich bin von Osaka aus nach Süden zum Flughafen Kansai gefahren. Unterwegs habe ich noch zufällig eine Burg entdeckt, die ich mir gleich zu Gemüte geführt habe. Ich habe für die Entfernung von knapp 60 km mit zwei Tagen gerechnet. Ich habe es an einem Tag bis zur letzten Brücke geschafft. Ich konnte mich also noch einen Tag lang in der Gegend umsehen und mich auf den langen Rückflug vorbereiten. Eigentlich ja schade, so früh schon wieder abzureisen.

Am Tag der Abreise habe ich noch so viel Ballast wie möglich zurückgelassen und habe mich mit meinem Bike und dem Anhänger auf die Brücke begeben. Ich wusste ganz genau, dass es eine Mautbrücke ist. Aber das war mir egal. Zu dumm. An diesem Tag waren einige Bauarbeiter auf der Brücke, die mich aufgehalten haben. Damn! Die haben die Bullen gerufen. Nach einigem hin und her sagten sie mir, das es zu gefährlich sei hier mit dem Fahrrad zu fahren. Die wollen mich doch verarschen.

Gut. Aber so Hilfsbereit wie die Japaner sind, hat einer mein Fahrrad über die Brücke gefahren. Hammer doll. Er hat sich Handschuhe angezogen und versucht mit meinem schwer beladenem Bike die Brücke zu überqueren. Ich durfte im Auto mitfahren.^^


An der Polizeistation, habe ich dann das Bike auseinander gebaut und in den Karton, den ich in Nara vom Fahrradladen bekommen habe, eingepackt. Den Anhänger und noch etwas Kleinkram habe ich bei den Bullen gelassen. Brauche ich ja eh nicht mehr. Dann haben sie mich mit meinen beiden Koffern, dem Bike und meinem Rucksack zum Haupteingang des Flughafens gefahren. Das würde in Deutschland wohl kein Bulle machen. Man möge mich korrigieren, wenn die deutsche Polizei doch dazu im Stande ist.


Ich hatte noch genug Zeit mich umzuziehen und alles zum Check-In Schalter zu schleppen. Als es dann endlich so weit war, konnte ich es kaum glauben. Ich hatte mir extra 10000YEN abgeholt um das Bike mitzunehmen. Kannst vergessen 30000YEN wollten die haben. Ich war fix und fertig. Sie hat mir noch mal etwas anderes vorgerechnet. Aber als sie mir den Betrag auf ihrem Taschenrechner gezeigt hat habe ich traurig abgewunken. Mein Bike muss hier bleiben. Wehmütig habe ich es neben dem Abfalleimer stehen gelassen. Ein letzter Blick, dann habe ich mich schnell umgedreht und bin gegangen. Ich spürte genau, wie mir die Tränen in den Augen standen. Das war unerträglich.


Über den genauen Flugverlauf rede ich jetzt nicht. Long story short!
In Deutschland habe ich versucht mit dem Flughafen in Verbindung zu treten. Ich habe auch eine Mal erhalten. Sie schreiben mir, dass die Flughafensicherheit das Bike hat. Ich solle dort anrufen. Mist…wie denn!? Einige Tage später erhielt ich eine Mail von Adam aus Nara. Die Polizei hat mein Bike. Sie bewahren es drei Monate auf und hauen es dann weg. Adam wollte es zuerst abholen. Daraus wurde nichts. Victor war auch nicht sehr motiviert. Aber Yukari Sensei hat sich darum gekümmert. Sie hat bei der Polizei angerufen und alles geklärt. Die Polizei hat das Bike mit der Post nach Nagoya geschickt. Ich habe Victor das Geld für den Versand überwiesen und mein Bike steht jetzt seit einiger Zeit in Nagoya und wartet nur auf weitere Abenteuer.

Ich habe dieses Mal einen Flug bei Finnair gebucht. Einen sogenannten Gabelflug. Von Berlin nach Nagoya und von Tokyo zurück nach Berlin. Ich habe die Möglichkeit mein Bike mit ins Flugzeug zu nehmen. Ich muss es nur vorher anmelden. Wenn ich die Preisliste richtig gedeutet habe, soll es nur 100€ extra kosten. Das wäre doch ein Deal. Doof nur, das ich dort niemanden erreiche. Leitungen immer besetzt. Mist!

Also, letzten Endes kann ich ein weiteres Mal in Japan mit dem Fahrrad reisen. Mein Gepäck wird sich aus wo wenig wie nötig beschränken. Mein Zeitfenster ist klein. Einen Monat! Meine Route von Nagoya nach Nara und zurück zum Mt. Fuji über Nagano. Weiter nach Tokyo und zum Flughafen. Kann ich das schaffen?





Mittwoch, 3. Oktober 2012

Mittwoch 31 (03.10.2012) - Auf dem Burgwall


Irgendwie stelle ich um 0452 fest, dass es im Zelt eine hohe Luftfeuchtigkeit gibt. Ich greife mir meinen Gaskocher und lasse ihn einige Minuten brutzeln um die Feuchtigkeit zu beseitigen. Das ist schon viel besser. Dann kann ich weiterschlafen. Um 0845, etwa, springe ich wieder auf. Es wird warm im Zelt. Das bedeutet gutes Wetter und Zeit zum Aufstehen. Ich schmeiße wieder alles in meinen Rucksack und sehe zu, dass ich in die Spur komme.


Heute wollte ich mich zur Burg begeben. Nachdem mein Bike einige Kilometer am frühen Morgen hinter sich hat und ich einer Einkaufspassage gefolgt bin erreiche ich einen Schrien. Der scheint hier in Osaka eine wichtige Rolle zu spielen, wenn ich mir die ganzen Holzschilder so ansehe. Die machen ein Vermögen mit diesen Brettern.


Auf dem Weg Zur Burg fällt mir aber ein, das ich dort lieber im Cosplay auftreten sollte, um den Effekt zu verbessern. Ich fahre aber dennoch zur Burg. Ich sehe mir dann wenigstens schon mal den Außenbereich an, so spare ich mir später den Aufwand im Cosplay. Ich fahre einmal außen um die Burg herum. Burg wird von einem innerem und einem äußerem Burggraben umgeben. Auf dem äußeren Burgwall kann man kostenfrei herumspazieren. Will man aber die Burg besichtigen ist man gleich 700YEN los. Noch ein Grund mehr das Maximum herauszuholen. Wenn ich hier im Cosplay auftauche, muss ich unbedingt paar gute Fotos machen.

Memo an mich selbst: Internetzugang finden und Flugticket bestellen. Das günstigste ist genug.

Ich kann vom Burgwall aus einige gute Fotos machen. Hoffe ich. Jedenfalls ist die Aussicht teilweise sehr schöne anzusehen. Ob die Kamera das auch so gut einfangen konnte ist fraglich.

Beim Haupteingang zur Burg befindet sich ein Schrein namens „Hokoku Jinja“. Meiner Meinung nach ist hier aber mehr Beton als alles andere verbaut worden. Das hält zwar länger, macht aber einen scheiß Eindruck. Besonders wenn die Farbe abblättert. Vor dem Schrein steht ein großer Ring aus Stroh. Ich frage mich, was dieser symbolisiert.

Ich verlasse die Burg. Zu meiner Linken sehe ich eine große Halle. Keiner scheint Interesse dafür zu zeigen. Deswegen sehe ich mir das an. Es ist eine Trainingshalle für Judo und Kendo. Montag bis Freitags ab 1700. Ob ich mir das mal ansehen sollte? Ich kann es mir ja leisten. Also, von der Zeit her. Wenn es kostenlos ist, kann ich ja mal eine Runde mitmachen, oder was?

Nun roll ich einen leichten Berg hinunter, durch das große Tor- Zu meiner linken sehe ich einen gigantischen Felsbrocken, der in der Wand verarbeitet wurde. WOOOOOOOOW, was für ein Monster. Ich sehe mir das Schild mit der Beschreibung an. Da kommt eine Japanerin herbeigesprungen und erzählt mir etwas über die Geschichte dieses Feldbrockens. Er wurde gespalten und dann wurden beide Hälften unmittelbar nebeneinander aufgestellt. Krass.  Es gibt zwei eindeutige Anzeichen dafür, dass die Steine zusammengehören. Es gibt einen dunklen Fleck auf beiden Steinen. Die sind gespiegelt und würden perfekt zusammenpassen. Des Weiteren, steht man direkt vor den Steinen und sieht nach links und rechts, kann man eine Wölbung erkennen. Der linke Stein hat eine Wölbung nach außen, während der rechteeine nach innen hat. Würde ebenfalls perfekt zusammenpassen. Die sind echt krass drauf gewesen damals. Die Steine befinden sich am „Otemon“ Tor. Wobei „mon“ ja schon Tor bedeutet, aber auf der Karte steht es so!^^




Ich habe die Burg hinter mir gelassen und suche einen MC um meine Batterien aufzuladen. Ich fahre eine Straße hinunter und passiere dabei ein Gebäude des Fernsehsenders NHK. An der nächsten Kreuzung sehe ich dann auch schon einen MC. Also rein da. Ich bestelle mir ein Teriyaki Burger Menu zu 500YEN. Das ist das erste was ich heute kaufe.

Memo an mich selbst: Selbst wenn ich jeden Tag nur 1K Yen ausgeben würde, wären das 100€ in zehn Tagen. Das wären dann bis Ende des Monats 280€. Hm, wäre finanziell zu schaffen, denke ich. Aber ob ich es schaffe nicht mehr als 1K Yen am Tag auszugeben? Sehr schwer, das Sento kostet ja schon 410Yen. Kann ich nicht jeden Tag nutzen. Handy aufladen? Kannst du vergessen. Brauchen wir nun echt nicht mehr, es sei ich finden eine Arbeit.

Memo an mich selbst: „Shinsekai“ bedeutet „neue Welt“. Straßenname nahe dem TV-Tower (Tsutenkaku Tower) in Osaka. Ich meine zu glauben, dass es in Nagoya auch einen Teile namens „Shinsekai“ gibt.

Memo an mich selbst: Wenn ich Japan verlasse, will ich den Anhänger im Fluss versenken. Einfach nur aus Gag. Ich werde dann mit der alt bewährten Methode reisen, oder den Zug zum Flughafen nutzen.

Nach gut vier Stunden mache ich mich auf den Weg zum Tenoji Zoo. Dort wollte ich nach Arbeit fragen. Dazu folge ich der aktuellen Route weiter nach Süden. Die Sonne geht schon unter.  Ich kann nach einigen Kilometern auf der rechten Seite recht viel Grün entdecken. Das muss der Zoo sein. Ich ändere den Kurs und folge einem kleinen Pfad. Dieser verläuft über eine Brücke direkt zum Haupteingang des Zoos. Doch…scheiße man. Die haben nur bis 1700 offen. Es ist aber schon 1727. Dann muss ich morgen wieder kommen.

Ich fahre zum TV-Tower. Ich parke mein Bike neben dem Restaurant von dem mir der Tatamihändler erzählt hat. Ich kann von außen schon sehen, dass es Rammel voll ist. Ich betrete das Restaurant und erkenne sofort, dass man auf einen Sitzplatz warten muss. Einer sitzt bereits auf der Bank und wartet. Ich setzte mich rechts neben ihn auf die Bank. Es dauert nicht lange, da wird er aufgerufen und bekommt einen Sitzplatz zugewiesen. Krasse scheiße man. Schlange stehen im Restaurant. Die zu Ostzeiten!^^ ich wollte gerade ein Foto machen, da werde ich aufgerufen. Ich werde einmal durch das ganze Restaurant umgeleitet, bis ans andere Ende des Tresens. Von dort aus kann ich den Leuten bei der Arbeit zusehen.

Einer steht an der Fritteuse, oder besser, an der Wanne mit dem heißen Öl. Alles was seine Aufgabe beinhaltet ist, die fertige aufgespießten Speisen in einem klebrigem Zeig und dann in Paniermehl zu wälzen. Dann wirft er das ganze ins Öl. Danach fischt er das fertige Zeug wieder raus und legt es je nach Bestellung auf einen kleinen Rost. Dann wird es von einem anderem ausgeliefert.

Doof ist nur, dass es hier kein englisches Menu gibt. Ich deute auf zwei Sachen von der obigen Karte, nichtsahnend was das ist. Ich erhalte einen Tee und eine Flasche Obstwein. Hä? Dann gibt mir einer ein Menu in Englisch. Uh. So viel ungesundes Zeug. Ich wähle zuerst diese „kushikatsu“ (Rind in frittiertem Teigmantel) und irgendwas mit Hähnchen.

In der Zeiten Runde bestelle ich mir ein Hähnchenfleischball und ein Käsespieß. Die sind wirklich gut man. Besonders der Käse kommt gut rüber. In der dritten und letzten Runde bestelle ich mir ein Schwein irgendwas (tonkatsu) und noch einen Käse. Dann wird es Zeit zu verschwiunden. Ich saufe den Tee aus und versuche herrauszufinden wie in diesem Restaurant bezahlt wird. Man, der Wein macht mich ganz duselig. Einer der Mitarbeitet labert etwas und ich verstehe nict was er mir damit sagen will..er versucht ein englisches Wort zu finden. „Finish?“ Hai, finish! Na das hat doch noch ganz gut geklappt. Er versucht mir zu erklören, das ich mit dem Bestellschein zur Kasse gehen soll. Das kenne ich ja schon von Yoshinoya und Ko. Er gibt mir das Klemmbrett mit dem Bestellschein. Hä`Seltsames System. Es gibt einen durchschlag. Die erste Seite ist gelb. Die aktuelle Bestellung wird abgerissen und zum Koch weitergeleitet. Auf dem Durchschlag steht dann das drauf, was man alles vertilgt hat. Hm!


Ich gehe zur Kasse. Dort kommt mir bereits jemand entgegen und freut sich, dass ich ihm die Bestellliste gebe. Nach den ersten beiden Werten die er eingegeben hat, lese ich schon 730Yen auf der Anzeige der Registrierkasse. Oh man, das wird teuer. Der Zähler bleibt bei 1360YEN stehen. Uh, schwindelerregend. Die Getränke sind so teuer! Fuck man.

Ich verlasse das Restaurant und begebe mich auf den Rückweg. Ich halte unterwegs auf einer Brücke an um die Gegend zu fotografieren. Doch…was ist das? Das ist die Stadthalle. Die ist auch auf meiner Abschussliste. Das ist gut. Wenn ich das jetzt schon erledige, brauche ich mich später nicht mehr damit herumärgern. Ich fahre von der Brücke aus nach links, direkt vor das Gebäude. Ich nutze das Stativ auf meinem Fahrrad um die Kamera mit einer längeren Belichtungszeit arbeiten zu lassen. Nachdem ich dieses Areal abgegrast habe, nehme ich die Spurt zurück zum Zelt wieder auf. Das Foto von der Stadthalle ist auch zugleich mein 40K Foto.


Ich folge der Route 25 nach Norden. Es ist eine vierspurige Eibahnstraße. Aber das ist noch lange kein Grund dafür, das mir die ganzen bekloppten Fahrradfahrer entgegen kommen. DAS ist gefährlich. Wenn ich dem Spinner nach rechts ausweiche und der Scheiß Verkehr hinter mir das nicht rechtzeitig bemerkt, dann geht es ab. Ich glaube ich sollte anfangen diese Idioten anzupflaumen.

Ich erreiche das Zelt nachdem ich in einem 711 auf der Toilette war um etwa 2130. Recht früh heute. Aber vielleicht komme ich dann auch früh genug wieder hoch.